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Montag, 25. Juli 2011

Koffeinierte Halluzinationen

Gleich hole ich mir noch eine Tasse Kaffee und wenn ich die ausgetrunken habe, werde ich nach Hause gehen, da ich nicht mehr zurechnungsfähig bin.

Freitag, 22. Juli 2011

Das Dutzend ist voll!



Hierbei handelt es sich nicht um Dutzendware (obwohl ich mir nicht so ganz sicher bin, ob nicht qua Schokoladenkumulation doch eine gewisse Käuflichkeit besteht), sondern um ein dreckiges wahres Dutzend und zwar monstermäßig.

Montag, 18. Juli 2011

Mit allen Wassern gewaschen



Fein rieselt der Sand von allen Stränden dieser Insel im hohen Norden aus jeder Tasche, das mächtige Rauschen der Brandung klingt indes nur noch in der Erinnerung nach. Sonne empfing uns bei der Ankunft und die Tage wurden am und im Wasser verbracht. Geruhsamkeit machte sich breit. Abendliche Wege führten über Wiesen, getaucht in mildem Nebel und von Fledermäusen begleitet. Aber schon bald schrieen die Möwen den Sturm herbei und mit ihm den Regen. Die starken Unwetterwarnungen und darauf einsetzenden Weltuntergänge waren dann nicht mehr ganz so dazu geeignet, das faule Strandleben fortzusetzen, hielten aber nicht davon ab, auf Entdeckungsreisen zu gehen. Unter der Erde tief in die Vergangenheit. Hin zu den nördlichsten Gefilden unter ortskundiger Führung. Auch der äußerste Süden wurde erkundet. Das unfreundliche Wetter machte all die Strände nur noch schöner, da sie sich zusehends leerten. Leichen durften bei diesem Urlaub selbstredend nicht fehlen, ob nun am Strand, am Wegesrand oder in der Heimatstätte der Heimatlosen. Etwas fehlte mir nun aber doch: mehr Zeit. Das wäre allerdings nach ein paar Wochen mehr auch nicht anders und dieses Gefühl wäre genauso unersättlich wie das Meer.

Mehr Meer u. a.

Montag, 11. Juli 2011

Das kostbarste Strandgut



Mit jeder Welle wird zunehmend der Alltag vergessen und das Urlaubsgefühl an Land gespült.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Wiederkehrende Mechanismen

Je näher der Urlaub rückt und die Zahl der verbleibenden Arbeitstage abnimmt, um so mehr nimmt das Arbeitsaufkommen zu.

*Ächz*

Sonntag, 3. Juli 2011

Gesägneter Sonntag

Oder vielmehr Regentag. Aber dass innerhalb dieses Sommers zum fünften Mal oder so (ich habe etwas den Überblick verloren) Herbst ist, das passte mir eigentlich ganz gut. So muss man wenigstens nicht rausgehen und kann sich in aller Ruhe neuen Machwerken widmen. Die grobe Vorarbeit hat man dem Baumarktpersonal überlassen. Dachte ich zumindest, denn meine Vorgaben wurden leider ziemlich verschnarcht. Bleibt mir also nichts anderes übrig, als den Fuchs selbst schwänzeln zu lassen. Immerhin bin ich nicht zu kurz gekommen.

Dienstag, 28. Juni 2011

Die Hölle, das sind nicht die anderen

Wie so oft ist vieles näher als man denkt. Bei lebendigem Leibe gebraten zu werden, das geht auch ganz ohne lodernde Flammen. So ein bisschen Hochsommer in der Wohnung unterm Dach reicht vollkommen.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Die lieben Kollegen, Teil 5

Zu sehen habe ich heute überhaupt keinen Kollegen bekommen, da Home Office angesagt war. Das habe ich mir eigentlich ziemlich ruhig vorgestellt (und nach dem gestrigen Meeting-Marathon auch gebrauchen können), aber dazu hätte ich wohl besser die Rufumleitung „vergessen” sollen.

Montag, 20. Juni 2011

Solare Spendenaktion

Nach wie vor ist es hier nass und grau und kalt. Wenn man arbeitet und drinnen sitzt, ist das ja nicht so schlimm. Aber das kleine Monster befindet sich derzeit auf Klassenfahrt an der Ostsee und da finde ich so ein Wetter schon schlimm. Von daher dachte ich, dass der eine oder andere vielleicht einen Sonnenstrahl übrig hat und diesen dem kleinen Monster spendet. So kommt hoffentlich wenigstens ein Sonnentag zusammen. Vielen Dank im Voraus für Ihre Spendenbereitschaft.

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts

Zumindest wäre beinahe allen Beteiligten schwarz vor Augen geworden. Normalerweise sind Meetings ja nicht so spannend, dass das diesmal etwas anders für mich war, lag weniger am Thema (auch wenn die Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter nicht gerade so unspannend ist), sondern an mir selbst. Das Ganze durfte ich nämlich vorbereiten, also Präsentation der Geschäftsführung laden, für die extern Teilnehmenden die Telefonkonferenz starten und Desktop Sharing einrichtren, Beamer an und dann eigentlich nur noch entspannt durch die Folien klicken. Entspannt war ich aber nur so lange, bis mein Blick auf die Restzeit des Akkus meines Laptops fiel und mir im gleichen Moment einfiel, dass ich das Netzteil vergessen hatte. Gar nicht gut, wenn der Vortrag noch 27 Minuten dauern soll und der Akku aber nur noch für 26 Minuten reicht … Ich fand es jedenfalls sehr gut, dass man sich bei Präsentationen auch kürzer fassen kann.

Sonntag, 19. Juni 2011

Dem Regen trotzen



Das derzeitige Wetter ist nicht gerade sehr einladend, aber die Einladung kam auch nicht von dem nassen Grau da draußen, sondern von Katrin Graalmann, der ich sehr gern folgte. Viel zu lange ist die letzte Ausstellung schon wieder her. Inzwischen wird eine ehemalige Schule in Georgswerder zusammen mit anderen Künstlern kreativ unsicher gemacht und dieses Wochenende gab es dort eine Atelierfeier. Erstmals konnte man sich dort das Schaffen vor Ort ansehen und auch selbst eine Radierung erschaffen. (Das kleine Monster wählte zu meiner großen Überraschung ein U-Bahn-Motiv.) Ganz, ganz fest vorgenommen wurde sich diesmal, dass man sich in den Privatgemächern für alles umfassende Einblicke in die Werke trifft. Das ist nämlich schon wieder viel zu lange geplant, ohne dass es auch mal in die Tat umgesetzt wurde.

Ansonsten waren wir auch recht viel unterwegs. Meine Chefin führte mir öffentlich Bollywood Dance vor (kompromittierendes Foto- und Videomaterial habe ich jetzt zur Genüge), das kleine Monster war recht aufgeblasen und auf einem Flohmarkt entdeckte ich sogar Schröpfschnepper. Als ich den Preis entdeckte fand ich die aber nicht mehr so interessant.

Samstag, 11. Juni 2011

Gestrige Träume

„Die Beschäftigung mit den Wahnideen vergangener Jahrhunderte machte ihn zu einem Träumer und Phantasten, dem die Grenze zwischen Wirklichkeit und Übernatürlichem verloren ging.” Und er, Allan Grey, verstummte. Die Macht über die Töne ergriff Hauschka gestern Abend leibhaftig mit einem präpariertem Harmonium. Auf diese Weise entfaltete Carl Theodor Dreyers Meisterwerk des subtilen Horrors ganz neue Facetten. Aber das würde dieser Film auch so traumwandlerisch bei jedem Ansehen schaffen. Je näher ein Film an oder besser in Träumen ist, um so faszinierender finde ich ihn oft, da sich durch die Überschreitung der Grenzen der Realität unendlich viel mehr entdecken lässt.

„Das eigene Leben überleben”, der neuste Film meines Lieblingsregisseurs Jan Švankmajer, widmet sich sehr intensiv diesem Thema, aber das ist nun schon wieder ein anderer Traum. Vielfach sind aber auch die Grenzen zwischen den Träumen fließend, so dass man gar nicht sagen kann, wo der eine aufhört und wo der andere anfängt. So lange man nicht aufwacht, ist das allerdings egal.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Die lieben Kollegen, Teil 4

Neugierig fragt ein Kollege, was für Musik ich denn so hören würde, als er mich mit Kopfhörern dasitzen sieht. Bevor ich antworten konnte umschreibt es meine Chefin als eine Sound-Apokalypse wie es Herr Neon nicht besser formulieren könnte. Der Kollege lässt sich aber nicht abschrecken und hört sich einiges an. „Das ist doch gar nicht so schlimm”, meinte er dann danach. Na also!

So viel Einsicht sollte mal die Weichohrenfraktion haben ...