Montag, 30. Januar 2017

Neapel sehen und sterben

So sagt man. Aber was sieht man bevor man stirbt? Gern nehme ich Tipps entgegen, die in Bezug dessen nicht nur Neapel, sondern auch die Umgebung betreffen. Gemeint sind selbstredend nicht die üblichen Touriziele. Dass Neapel etwas nekrophil veranlagt ist, habe ich natürlich mitbekommen. Cimitero Fontanelle, Chiesa di Santa Maria delle Anime del Purgatorio ad Arco und auch die Cappella Sansevero, als auch diverse Katakomben sind längst vermerkt. Aber vielleicht gibt es da ja auch noch mehr. Oder überhaupt allgemein persönliche Empfehlungen. Es dauert zwar noch etwas bis ich da bin, aber bei derzeitigem Schneeregen ist die Beschäftigung mit dieser Reise schon eine erfreuliche Aussicht.

Offizielle Sklavenhalterin

Nun ist es so weit. Ich habe die Bestätigung von der Handelskammer bekommen, dass ich Ausbilderin bin. Etliche Azubis waren zuvor schon in unserer Abteilung, da alle Azubis der Firmengruppe an hiesigem Standort auch bei uns einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren, obwohl das eigentlich überhaupt nichts mit ihrem Ausbildungsberuf zu tun hat. Nichtsdestotrotz wurde unsere Abteilung firmenintern bei den Azubis am besten bewertet. Und das obwohl (oder vielleicht gerade deswegen, denn Ablage machen ist nicht so spannend) sie richtig was machen mussten. Wir haben auch einen abteilungsinternen Azubi, der allerdings nicht meinem Fachbereich zugeordnet ist. Anfangs konnte er den fachexternen Input nicht so schätzen – inzwischen kann er gar nicht genug davon bekommen. Tja, und nun einen Azubi, der nicht nur nebenbei etwas vermittelt bekommt, sondern die volle Bandbreite. Ich freue mich darauf, auch wenn es wieder mit Mehrarbeit verbunden ist (ich werde trotzdem zusehen, dass ich meine Arbeitszeit – wie schon lange geplant – reduziere). Nun, denn – demnächst ein Azubi, dem ich nicht nebenbei etwas beibringe , sondern 1:1. Ich bin gespannt.
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