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Montag, 17. Juli 2017

Man möge mir einen Hammer geben…

…so dass ich mir einhämmern kann, dass Gefühle etwas sind, die einen in vollkommen diametrale Richtungen leiten können. Der Verstand hinkt immer noch hinterher. Das Herz ist kein verlässlicher Ratgeber. Ohne Augen ist es einfach nur blind. Man sieht ganz gewiss nicht damit gut. Zumindest dann nicht, wenn man sich doch besser mehr auf seinen Verstand verlassen sollte.

Friedenszeit

Eigentlich wollte ich noch etwas zum G20 schreiben bzw. was die Folgen von diesem betrifft. Das mache ich vielleicht auch noch, da es aus meiner Sicht noch viel zu sagen gibt, das etwas zu kurz kommt bzw. die allgemeine Berichterstattung in den Medien recht einseitig ist oder vielmehr eine verallgemeinernde Richtung anschlägt, die subjektiv gesehen nicht gerechtfertigt ist. Aber darum geht es mir bei diesen Beitrag nicht oder wenn, dann nur insoweit, dass das dennoch nicht mit kriegsähnlichen Zuständen vergleichbar ist, so beängstigend das auch alles wirkte und ohne die stattgefundene Gewalt zu verharmlosen. Inzwischen gibt es hier in Deutschland nur noch wenige Menschen, die wissen, was Krieg bedeutet. Selbst all das, was in den 90ern in Jugoslawien stattfand, ist inzwischen schon wieder in weiter Ferne, so dass es teilweise vollkommen ignoriert wird. Wir hatten keinen Frieden in Europa (auch wenn das vielmals anderes wahrgenommen wird) seit dem 2. Weltkrieg. Dieser rückt auch immer weiter in Vergessenheit und wir leben hier in Mitteleuropa in einer Welt, für die Krieg und Folgen davon unvorstellbar sind, man selbst nur theoretisch das Leid nachvollziehen kann. Ein sehr lebendig erzähltes Zeitzeugnis ist dieses Buch, das nun wieder aufgelegt wurde. (Die Verfilmung damals scheint mir nach kurzem Reinsehen im Vergleich zum Buch sehr seicht ausgefallen zu sein.) Man kann nur feststellen, wie gut wir hier leben. In Frieden seit Jahrzehnten.