Ruf in den Wald
Ich bin untröstlich - ich kann das Bambi nicht mehr sehen.
Alles ganz rehlos da im Gehölz.
Hallo?
Und viel zu oft, geschieht das viel zu schnell.
Nun ist es schon wieder so weit und das kleine Monster
ist ein kleines Stück weniger klein geworden.
Nicht dass die minimale Abkühlung gleich dieses Hautphänomen hervorrufen würde. Es stellt sich eher beim Betrachten der faszinierenden Bilder von Sannah Kvist ein. Sehr schön sind auch die paarweise angeordneten Bildkompositionen.
She broke my heart so I broke her face!
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Und der See, die gibt und nimmt. Ein stetiges Auf und Ab. Tosend und aufbrausend, dann wieder sanft schaukelnde Wogen, in denen sich das Sonnenlicht tausendfach bricht zu einer glitzernden Unendlichkeit. Die Weite des Horizonts kennt keine Grenzen und ebenso verschwimmen diese zwischen Anfang und Ende. Jeder Ebbe folgt eine Flut. Dort kreischen die Möwen und die Austernfischer ohne Unterlass. Da bleiben am Strand die Reste einstigen Lebens zurück. Die Fußsohlen spüren den feinkörnigen Sand, der die Hitze der Tage nie wieder zu verlieren scheint. Dann wieder graben sich die Zehen in den kühlen Schlick. Am schönsten ist es jedoch, sich den Wellen ganz hinzugeben. An Meerjungfrauen zu denken, die dort ebenfalls in ihrem Element sind:
Und an einstmals stolze Walfänger, die schon lange nicht mehr auf Beutezug gehen:

Ja, es gibt die Möglichkeit, ein Tau festzuzurren, dem Hin und Her zu entkommen. Der Gedanke an diese Möglichkeit mag beruhigend sein, aber dem Ruf des Meeres kann man so trotzdem nicht entgehen.
Dieser Ruf wird immer zu hören sein. Warum sollte man ihm also nicht nachgeben und sich einfach treiben lassen.
Auf und ab.
Und doch gibt es immer wieder eine Heimfahrt.
Und nein, ich werde keine Postkarten schreiben, auch wenn erraten wird, um welche Insel es sich handelt, denn ich werde die ganze Zeit NICHTS tun.