Alien
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Freitag, 1. Februar 2008

Warum man zwei Ohren hat

Damit man besser hören kann. Und zwar auch verschiedene Sachen. Das ist gerade heute sehr wichtig, denn es erscheinen gleich zwei bemerkenswerte Alben.

Zum einen endlich ein neues Album von XIU XIU. Letztes Jahr gab es ja ausnahmsweise leider keines, aber nun ist „Woman As Lovers” da. Auch diesmal wieder keine Easy Listening-Musik. Jamie Stewart macht es sich und seinen Hörern nicht leicht. Und das betrifft nicht nur die Musik.

Das Gegenteil sind sozusagen Sons and Daughters. „This Gift” geht sofort rein, wie gewohnt, und nicht wieder weg! Ganz verstehen kann ich nicht, dass diese Band immer noch relativ unbekannt ist. Aber mir soll das recht sein, denn es gibt zudem auch noch eine Tour und Konzerte in kleinen Clubs sind mir die liebsten.

Hier nun jeweils die ersten beiden Titel:

Xiu Xiu „I Do What I Want, When I Want”




Sons and Daughters „Gilt Complex”


Donnerstag, 31. Januar 2008

Ich bin eine Brücke

... oder so.

Herr Neon hat keine Mühe gescheut und hat das Gruselkabinett analysiert. Man kann es sicher auch als Bastelanleitung verwenden, falls jemand das Bedürfnis hat, ein eigenes Gruselkabinett zu errichten.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Zügellos

Die Mauern der alltäglichen Banalitäten durchbrechen. Ein Ausbruch aus allen Zwängen; ganz gleich, ob diese nun selbst- oder fremdbestimmt sind. Und sei es nur in Gedanken. Keine Flucht, sondern eine Erweiterung des Selbst, des Seins. Den Gedanken Flügel wachsen lassen, damit sie die Grenzenlosigkeit dieser Freiheit erkunden können.

Montag, 28. Januar 2008

Mater Dolorosa


Freitag, 25. Januar 2008

Wochenendplanung

Wenn man so eine E-Mail erhält, erübrigt sich alles weitere:

Moin Frau Araxe,

das Buch geht heute auf die Reise und wird sicher morgen bei Ihnen ankommen, so dass Sie es am Wochenende schon lesen können, zumindest anlesen, denn es ist ziemlich vollgestopft mit Informationen.

Stürmische Grüße aus Schleswig
XXX

Mittwoch, 23. Januar 2008

Voll krass

Frau Paulaline war Hamburg, weisstu. Mein Ghetto is krassern wie deim, isch schwör.

Montag, 21. Januar 2008

Stoppt die Integration von Ausländern!

Am Wochenende weilte ein indischer Mitschüler und Freund vom kleinen Monster im Gruselkabinett. Vorm Abendessen frage ich ihn, ob er dazu einen Lassi trinken möchte.
„Ich weiß nicht.”
„Du kennst doch aber Lassi?”
„Ja, aber ich glaube, ich habe das erst einmal getrunken.”
...
So geht das ja nun nicht.

Freitag, 18. Januar 2008

Und niemand sieht hin

Es ist sicher nicht sehr üblich, dass man sich im Treppenhaus eines Museums mindestens genauso lange wie bei dem eigentlichen Ziel, einer dortigen Ausstellung, aufhält. Letztere war zwar auch sehr interessant, aber das ist ein anderes Thema. Also zurück zum Treppenhaus. Da gab es nämlich sehr viel zu entdecken. Ohne fachkundige Führung, offenbar ein Geologe, der sich als Museumswärter etwas langweilt und auf wissbegierige Opfer wie das kleine Monster und mich nur gewartet hat, hätten wir bestimmt nicht weiter darauf geachtet. So aber wurden uns alle Schätze gezeigt, die das breite Treppengeländer aus Treuchtlinger Marmor enthielt. Ammoniten, Belemniten, Schwämme, Wurmgänge, winzige, glitzernde Pyritpartikel und noch viel mehr gab es da zu bestaunen.

Sehr schade, dass so vieles nicht beachtet wird. Vor allem, wenn es nicht im Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit steht. Sei es nun, weil nicht genau hingesehen wird oder weil von vornherein Desinteresse besteht, das sich auch durch nichts ändern lässt.

Donnerstag, 17. Januar 2008

We Will Rock You

Gerade zusammen mit der Frau Gräfin festgestellt, dass heute Rocktag ist. Na, dann woll’n wir mal diesen Tag rocken.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Manche Tage ...

Naja, Schwamm drüber. Dieser Tag ist ja bald vorbei.

Dienstag, 15. Januar 2008

Die Orchideenverschwörung

Und sonniger werden die Tage. Und blauer wird der Himmel. Von der Notwendigkeit zum Accessoire mutiert der Schal. Winter? Der weilt sonst wo, aber nicht hier. Dabei hat er doch auch seine schönen Seiten. Sehr schöne sogar. Die Sehnsucht nach Schneeflocken, die so gut in ihrem reinen, leichten Weiß zu einem Jahresanfang, zu einem Anfang gepasst hätten, bleibt unerfüllt. Feinfühlige Wesen spüren diese Sehnsucht. Ich weiß ganz genau, wie es gewesen sein muss. Im dunklen Erdreich haben sich die Triebe zusammengetan und wispernd ihren Plan ausgeheckt:
„Wir werden sie überraschen. Mit einem überbordenden Weiß.”
„Aber es wird nicht kalt sein.”
„Dafür wird es zart duften. Sie wird sich freuen.
Ganz bestimmt.”

Freitag, 11. Januar 2008

Schatten aus der Vergangenheit

Warum hat mein Telefon eigentlich keinen Spamfilter? Nur eine Rufnummeranzeige nützt überhaupt nichts, wenn ich mir keine Telefonnummer merken kann und soundso überhaupt nie auf’s Display schaue. Mein E-Mail-Account ist da schlauer.
Silvester gab es für mich eine unvermutete Begegnung, die aber nur sehr kurz war. Aus den Augen, aus dem Sinn. Dachte ich. Und hakte das Thema damit ab. Nicht ahnend, was sich da in einem Spamordner angesammelt hat. Aber nun habe ich meinen Telefonhörer abgehoben, was man soundso nie tun sollte. Wozu habe ich eigentlich ein Telefon? Überflüssiges Zeugs. Und *schnipp* wird man mal eben so daran erinnert, dass man mal Zeiten hatte, in denen es einem überhaupt nicht gut ging. Da habe ich ja auch noch nicht einmal gebloggt. Es wurde immer wieder mal nachgefragt, auch jetzt noch, warum ich mich überhaupt darauf eingelassen habe. Mir fiel als Antwort nur Selbstaufgabe ein. Die hatte zwar Grenzen, aber vieles war mir einfach schlicht egal. Nur Ablenkung von diesem einen Schmerz, der noch weiter in der Vergangenheit liegt und sich sogar kurzfristig wieder danach in mein Leben bohrte – da war mir alles recht. Also ganz viel, an das man nur mit einem Erschauern zurückdenkt, wenn man dies erst einmal überwunden hat. Ja, diese Zeit liegt so weit in der Vergangenheit, dass sie für mich keine Bedeutung hat. Aber ich weiß sehr gut, dass ich da nicht gerade zimperlich war, wenn es darum ging, anderen ebenfalls Schmerzen zuzufügen. Das wird es wohl sein, ein Bedürfnis nach Wiedergutmachung, die es nicht geben kann, dass ich mich auf ein Gespräch und ein weiteres vis à vis eingelassen habe. Zukunftsorientiert ist das überhaupt nicht. Gerade jetzt, in diesem Jahr, in dem ich einen immensen Drang habe, ganz, ganz viel zu machen. Ganz, ganz viel anders zu machen und vor allem neu zu machen. Das Gefühl von Aufbruchstimmung pulsiert so stark in meinen Adern, dass ich das meine, dass dieses Universum zu klein für mich ist. Und dann dies. Es gibt nicht nur eine Gegenwart, die ich (er)leben möchte. Eine Zukunft, die mir grenzenlos erscheint. Ja, es gibt auch eine Vegangenheit. Und trotzdem bevorzuge ich das Hier und Jetzt.

Rätsel im Dunkeln

Was ist schwarz und gehört nicht in meinen Kleiderschrank?