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Montag, 14. April 2008

Und es geschah am gestrigen Tage

Den Boden unter den Füßen verloren und nicht das Fürchten gelernt.

Freitag, 11. April 2008

Bücherheil

Wer schon öfters diverse Krankenhäuser besucht hat, wird sie kennen, die sogenannten grünen Damen. Und wird auch wissen, dass sie die Patienten u. a. mit Büchern versorgen. Dass die Lektüre nicht nur zum Zeitvertreib gelangweilter Krankenhausinsassen dient, sondern aktiv zu deren Genesung beiträgt, mag man sich vielleicht weniger bewusst sein. Das kleine Monster hat hingegen die Zusammenhänge klar erkannt. Nachdem es einige Zeit im Bett verbracht hat, weil es Bauchschmerzen hatte, ging es ihm wieder besser. Tee und Wärmflasche mögen hilfreich gewesen sein, aber das kleine Monster meinte, dass das bestimmt am Lesen liege. Somit kann man also die heilende Wirkung von Büchern gar nicht mehr leugnen. Und ich frage mich, warum es keine Bücher auf Rezept gibt. Am besten gleich prophylaktisch.

Mittwoch, 9. April 2008

Bislang Unvorstellbares

Nie hätte ich gedacht, dass mir so etwas passieren kann. Das machen doch nur andere Leute – über die ich zugegebenermaßen ab und zu gelästert habe –, so dachte ich. Und nun, nun bin ich selbst davon betroffen, wenn auch nur passiv. Aber das macht es auch nicht besser. Wie schnell man dazu kommen kann, hatte ich bisher nicht bedacht. Auch nicht, wie leicht das geht. Schließlich ist es doch nur ein Anruf. Aber was für einer! Es handelt sich nämlich um den peinlichen Anruf aus dem Supermarkt, bei dem gefragt wird, was mitgebracht werden soll.

Sonntag, 6. April 2008

Inpfützenhüpfwetter



Mag sich der Himmel auch allenfalls nur zu einem Hellgrau durchringen – hinaus, hinaus. Den Vögeln gleich wird auf die Trübe der Wolken gepfiffen, auf jeglichen Trübsinn überhaupt. Nichts, was davon abhalten könnte, immer weiter zu gehen. Und immer weiter, immer weiter weg von der wolkenverhangenen Großstadttristesse. Die klare Frische um einen breitet sich auch in den Gedanken aus. Jeder Schritt weiter lässt einen nicht ermüden, sondern gibt mehr Kraft. Eine Kraft, die auch die aufbrechenden Kastanienknospen zu kennen scheinen. Es ist gleichgültig, wohin dieser Aufbruch, diese Kraft führen werden – nur Stillstand, den wird es nicht geben.

Donnerstag, 3. April 2008

Arbeitsmittelbeschaffungsmaßnahme

Nachher brauche ich eine Kekspackung für einen Auftrag.
Eine leere Packung reicht aus.
Aber so etwas gibt es ja nicht zu kaufen ...

Dienstag, 1. April 2008

Denn die Wahrheit ist: alles ist im Fluss

Alles ist in Veränderung. Nichts bleibt, wie es ist. Nur ist dieser Fluss oft etwas träge, vor allem, wenn zu viel alltäglicher Trott hineinfließt. Die Stromschnellen kommen erst zum Vorschein, wenn der Spontaneität genug Freiraum gegeben wird. Und es macht einfach Spaß, spontan zu sein und etwas zu tun, von dem man fünf Minuten vorher nicht wusste, dass man es tun wird und man höchstens ansatzweise weiß, was für Folgen diese Entscheidung haben wird. Jedenfalls stand gestern Abend ein 23-Jähriger mit zwei Koffern vorm Gruselkabinett, den ich vorher nie gesehen habe, der jetzt hier wohnt.

Sonntag, 30. März 2008

Voodoo ist cool

Es ist beispielsweise schon etwas ärgerlich, wenn man bei Ebay nur ganz knapp überboten wird. Aber das ist kein Problem, wenn man fachmännische Unterstützung aus dem Kongo hat (über ihn werde ich sicher noch mehr erzählen). Dann schickt man demjenigen, der den Artikel ersteigert hat, nur eine Mail und schon wird einfach so auf die Beute verzichtet.

Mittwoch, 26. März 2008

Heute bleibt die Küche kalt

... zwei Sicherungen sind durchgeknallt.

Der einzige Duft, der diesen Abend durchs Gruselkabinett weht, ist der von angeschmorten Kabeln.

Dienstag, 25. März 2008

Die Sehnsucht nach der Horizontalen

Gibt es eigentlich so etwas in der Art wie Schlaflabortester oder Vergleichbares als Beruf?

Sonntag, 23. März 2008

Die innere Mitte spüren

Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Jedenfalls nicht so verkrampft.

Und irgendwie habe ich es mir auch anders vorgestellt, wie ich die Ostertage, die allein mir gehören (das kleine Monster ist verreist – Ostereier wurden schon vorher gesucht), verbringen werde. Konkrete Vorstellungen hatte ich zwar diesbezüglich nicht, wenn auch ein paar nette Ideen, aber ganz gewiss hatte ich nicht vorgehabt, die Zeit auf und über dem Klo zu verbringen. Diese Leidens-, (Beinahe-)Tod- und Wiederauferstehungserfahrung zu Ostern ist mir indes recht vertraut, wenn auch auf andere Art und Weise. Schließlich hatte ich schon mal meine persönlichen Passions- und Osterspiele.

Naja, ein Tag bleibt ja noch. In diesem Sinne: allen ein angenehmes Restostern!

Donnerstag, 20. März 2008

Rabenmutter

Mittwoch, 19. März 2008

Schöner Schein

Es kann schon sehr erschreckend sein, was sich hinter so mancher, scheinbar makellosen Fassade verbirgt, wenn man Gelegenheit bekommt, dahinter zu schauen. Risse, Brüche, ungeahnte Abgründe tun sich auf. Oft ist es sehr schwierig, das zu erkennen, da sich mit größtmöglichen Aufwand bemüht wird, dies zu verbergen. Aber wie oft kann man sich schon Offenheit leisten ...