Alien
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Freitag, 15. August 2008

The Brøken

Frankreich/Großbritannien, 2008
Regie: Sean Ellis
Darsteller: Lena Headey, Richard Jenkins, Asier Newman,
Michelle Duncan, Melvil Poupaud

Das glaubt mir jetzt ja keiner, aber es war wirklich so, dass gleich der erste Film sehr gruselig war. Hierbei gibt es keine spritzenden Blutfontänen, allenfalls tröpfelt nur etwas Blut und das auch nur im Traum. Spannung wird in diesem Film schon durch einen Wassertropfen aufgebaut. Überhaupt sind es die kleinen Dinge, denen hier viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Da ist dann schon mal ein Plastikbecher im Kaffeeautomaten im Großformat zu sehen, was natürlich eine Bedeutung hat. Eine sehr viel größere Bedeutung haben allerdings Spiegel, schließlich dreht sich hierbei alles um Doppelgänger (Warum gibt es eigentlich keine brauchbare Verfilmung des Romans „Die Elixiere des Teufels” von E. T. A. Hoffmann? Zumindest ist mir keine bekannt.) In Spiegel möchte man jedenfalls nach dem Ansehen nicht mehr so gerne schauen und man würde sich freuen, wenn Spiegelscherben nur sieben Jahre Unglück bringen würden. Mit Spiegelscherben fängt nämlich alles an. Oder war es doch schon die Entdeckung einer Dextrokardie bei einem Patienten durch die Hauptdarstellerin, welche Ärztin ist? Wenn man das Herz nicht am rechten Fleck hat, bzw. eigentlich genau da, es aber dennoch falsch ist, ist das nicht schon ein Hinweis darauf, dass man nicht man selbst ist? Mit wunderbar komponierten magisch-schönen Bildern und einer die Spannung ins unerträgliche steigernden Musik lässt man sich nur allzugern von diesem Film faszinieren. Die Beschreibung, dass dieser Film eine Mischung aus Lynch, Kubrick und Hitchcock wäre, mag dennoch teilweise etwas übertrieben sein – die Duschszene (O.K. - da gab es noch etwas mehr Blut) kann aber ohne weiteres mit „Psycho” mithalten bzw. ist es eine durchaus gelungene Referenz. Das Ende ist bedauerlicherweise nicht so zufriedenstellend - wenn man nicht man selbst ist, kann man nicht so empfinden wie man selbst, allenfalls so tun als ob man man selbst wäre – oder eben etwas zu einfach und unelegant gemacht, wenn alle Doppelgänger nur andere Formen des Selbst sind. Dennoch – das Ansehen lohnt sich! Und das nicht nur, wenn man keine Eiswürfel hat.

Leider keine Official Site und kein Trailer auffindbar.

Internet Movie Database

Mittwoch, 13. August 2008

Warten auf die Gänsehaut

Heute Abend ist es endlich wieder so weit – die Urlaubswoche im Dunkeln beginnt. Auf dass das Blut fröhlich sprudelt und sich das Grauen munter ausbreitet!

Dienstag, 12. August 2008

Kühl und Cool

Der Herbst hat sich schon ein paar mal geräuspert, da kann man auch gleich aufs Ganze gehen und dem Sommer die kalte Schulter zeigen. Melancholisch schwebend und unterkühlt minimal tönt es. Man wird gleich hypnotisch in den Bann dieser Musik gezogen. Trotz der Kühle friert man nicht, sondern fühlt sich angenehm geborgen. Als Iglu-Pop wurde dies auch schon bezeichnet. Mein Blick sucht den grauen Himmel nach Schneeflocken ab. So kalt ist es zwar noch nicht, aber Leander kann man trotzdem gut (dabei) hören.

Montag, 11. August 2008

Sensationelle Enthüllung aus dem Gruselkabinett

Ich mag es ja gar nicht schreiben, denn etwas peinlich ist es mir schon. Es betrifft mich zwar nicht direkt selbst, aber in gewisser Weise fühle ich mich doch dafür verantwortlich. Eigentlich kann man sich überhaupt nicht vorstellen, wie es dazu kommen konnte – ich kann es immer noch nicht richtig glauben.
Und dennoch ist es passiert: Das kleine Monster hat Angst vor einer Spinne gehabt.

Montag, 4. August 2008

Die Zeitlosigkeit in Zeiten der Gezeiten

Urlaubszeit – die Zeit, in der man Zeit für alles und nichts hat. Vor allem für nichts. Auch Zeit, um lange zu schlafen und zu träumen. Dieser Traum wurde allerdings empfindlich durch die Glocken der benachbarten Kirche gestört, deren Geläut mir gar nicht gelten konnte. Das war den Glocken aber gleichgültig. Aber was ist schon das Läuten von Glocken im Vergleich zur Brandung des Meeres? Wenn es denn da ist ...



Es gab also noch mehr Zeiten, auf die man achten musste, wollte man seine Zeit nicht auf dem Trockenen verbringen. Trocken war es soundso schon. Genauer gesagt: trocken und heiß. Sehr heiß. So heiß wie beispielsweise in Marokko, konnte man denken. Und man konnte an die dortigen Krabbenpuler denken, die die Beute hiesiger Netze in knapper Zeit ihres einstigen Schutzes beraubten.



Auf hoher See, an Bord eines Kutters hatte ich mehr Zeit dazu. Die Größe des Meeres ringsum wirkte geradezu grotesk gegenüber den kleinen Nordseekrabben in meiner Hand, die nach kurzer Zeit in meinem Mund verschwinden. Ein Stück Meer in mir. Wenn auch nicht für alle Zeit. Aber es wird vielleicht Zeiten geben, in denen ich mich daran erinnere. Auch an den kleinen Hafen, in dem die Schiffe sicher vertäut sind.



Unabhängig der Gezeiten können sie jederzeit in See stechen, wo sie nur noch den Wellen und dem Wind gehören. Mag der Himmel darüber auch nicht immer blau sein, auch wolkenverhangen und bei Dunkelheit bleibt die Freiheit der endlosen Weite.



Auf und am Meer vergisst man dann doch alle Zeit. Die, die vergangen ist. Jene, die sein wird und auch die, die gerade ist. Sollte einen das Gekreisch der Möwen aus diesem Vergessen reißen, so weiß man dann doch, dass auch die größten Schreihälse irgendwann einmal hart landen können und dann für immer schweigen.



Ach, Stille ...
Und nur das Meer.

Freitag, 25. Juli 2008

Bikini-Test

Mal sehen, ob ich ab morgen noch einen Bikini tragen kann.

„Badeten Männer und Frauen bis 1902 noch getrennt, schlug Propst Heesch, angeregt durch positive Erfahrungen auf Helgoland und Sylt, vor, ein gemischtgeschlechtliches Familienbad einzuführen. Noch 1903 konnte die Gemeinde die ersten acht Umkleidekabinen für Damen am zukünftigen Familienstrand errichten. Zur Wahrung von Anstand und Sitte erließ sie unter anderem Vorschriften, die das Fotografieren ebenso verbieten wie den Besuch des Familienstrandes durch Einzelpersonen. Damen und Herren müssen hochgeschlossene Anzüge aus undurchlässigem Stoff tragen, der bei Nässe auch nicht am Körper klebt.”

Dienstag, 22. Juli 2008

Neu: Neun

Momentan ist das kleine Monster noch sehr beschäftigt,
ich bin aber immer noch guter Hoffnung, dass es am heutigen Tage einen eigenen Beitrag verfassen wird, auf den ich dann verweisen werde.



Tja, irgendwie scheint „klein” nicht mehr so passend zu sein.
Ich habe da jedenfalls so ein Gefühl, was das betrifft, wenn ich mir dies ansehe.

Montag, 21. Juli 2008

Es muss nicht immer schwarz sein

... so dachte ich mir.
Und versuche es mal mit einem fröhlichen Grau.

Samstag, 19. Juli 2008

Lichtbringer

Freitag, 18. Juli 2008

Ehrenvolle Auszeichnung

Oft hat man es nicht einfach im Arbeitsleben. Man leistet viel (oder glaubt dies zumindest), erfährt aber viel zu selten Lob und Anerkennung. Dabei wirkt so etwas doch ungeheuer motivierend. Dies hat allerdings auch seine Grenzen. Denn trotzdem sich mein Chef mir gegenüber sehr erkenntlich zeigte, werde ich mich dessen ungeachtet jetzt einfach nur noch meinem Urlaub hingeben und keinerlei Gedanken an Arbeit verschwenden.

Donnerstag, 17. Juli 2008

Besorgte Kollegin

„Das ist mir zu schwarz.”, sage ich zu einer Kollegin, als sie mir einen Entwurf zur Beurteilung zeigt.
„Bist du krank?”, fragt sie erschrocken und schaut mich verwundert an.

Mittwoch, 16. Juli 2008

Zahlen und Buchstaben

Vielleicht ist das ja nicht viel mehr, was sich da auf dem Blatt Papier angesammelt hat. Und ich sollte die Bedeutung nicht überbewerten und das alles etwas entspannter sehen. Andererseits ist mir aber auch bewusst, dass man sich manche Wege schon sehr früh verbauen oder zumindest schwer begehbar machen kann. Und was Hänschen nicht ... Da muss vielleicht doch schon gelernt werden, dass es nicht nur die Kür, sondern auch ein Pflichtprogramm gibt. Sicher, das viertbeste Zeugnis der Klasse zu haben ist wirklich alles andere als schlecht (und da kann man einfach nur seinen Glückwunsch aussprechen und stolz sein) – trotzdem ist es etwas ärgerlich, wenn man weiß, dass das Potential noch viel größer ist und nur Bequemlichkeit und Schludrigkeit Besseres verhindert haben. Hach, das kleine Monster hat es schon nicht leicht mit seiner Mutter ...