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Dienstag, 14. Oktober 2008

Auf der Suche nach größtmöglicher Absurdität

Gibt es eigentlich auch Blogger ohne narzisstische Persönlichkeitsstörung?

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Kein Leben

Es scheint mir, als wäre kein Leben möglich. Kein wirkliches Leben. Wird man sich des Lebens bewusst, so geschieht dies nur als Reflexion, also erst im Nachhinein. Mag es sich oft auch nur um Bruchteile von Sekunden handeln, so handelt es sich doch um Vergangenes – das, was war und nicht das, was ist. Und alles, was vergangen ist, ist tot, mag einem die Vergangenheit vielmals noch so lebendig vorkommen. Das aber, was Leben ist, kann man nur unbewusst erleben; genau dann, wenn es ist. In all den Momenten, in denen man lebt, kann man also nicht wissen, dass man lebt. Wie kann man da überhaupt leben?

Montag, 6. Oktober 2008

Das Gelbe vorm Fenster



Der Herbst weiß, wie das mit dem Abschied nehmen geht.
Den Blick voll sanft leuchtendem Gold und nebliger Milde.
Die Gelassenheit der Bäume. Ihnen fällt das Loslassen leicht – nach und nach lösen sich alle Blätter. Den Rest erledigt der Sturm, mit dem zwar die Kälte kommt, aber auch erfrischende Klarheit.

Und ist da nur der Regen und das Grau, so wird sich alles darin lösen, auflösen. All die Unterscheidungen zwischen Schwarz und Weiß werden keine Bedeutung mehr haben.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Verbündung mit dem Augenblick



Innehalten und stehen bleiben, bei sich bleiben und die Zeit anhalten. Verweilen. Mögen doch die anderen weitereilen.

Montag, 29. September 2008

Da geht was

Wenn man am Wochenende etwas Zeit und Muße hat, dann macht man sich so seine Gedanken und kommt auf Ideen, die nicht unbedingt notwendig wären. So dachte ich mir, auch wenn ich mit den Räumlichkeiten des Gruselkabinetts im Großen und Ganzen zufrieden bin, kann ich mich dennoch einmal umschauen, was es denn noch so für Möglichkeiten gibt.

Lange Zeit war alles, was sich südlich der Elbe befindet, wenig beliebt bzw. existierte überhaupt nicht für die meisten Hamburger. Aber inzwischen ist der „Sprung über die Elbe” in aller Munde und die ersten Projekte zeigen Erfolg. Nach wie vor herrscht dort Goldgräberstimmung und es gibt noch viele Freiräume, die man nutzen kann. Warum sich also nicht dort umsehen?

Ich wandte mich an den besten Immobilienmakler vor Ort und schaute mir erst einmal verschiedene Exposés an. Eine Doppelhaushälfte mit Sonderausstattung wirkte zwar interessant, aber es blieb dadurch trotzdem eine Doppelhaushälfte und so etwas geht nun mal gar nicht. Aber es standen ja noch mehr Immobilien zur Auswahl. Das kleine Monster begeisterte sich sofort für das historische Turmzimmer und mein Interesse wurde vor allem auf diese Villa gelenkt, die der bekannte Architekt Emil Adolf Roßmäßler entworfen hat.

Schön und gut – Papier ist geduldig – so etwas muss man sich zweifelsohne real ansehen, um einen richtigen Eindruck zu gewinnen. Wie das so in Ballungsräumen mit unzureichendem Wohnraum ist, waren wir leider nicht die einzigen Interessenten, die sich auf Besichtigungstour begaben. Da einige Objekte noch nicht fertiggestellt waren, mussten die Sicherheitsbestimmungen beachtet werden und es galt Helmpflicht (dass sich das kleine Monster damit ein ganzes Hochhaus aufbürdete, kann man in den Kommentaren sehen).

Wie wir schon bei der Anfahrt bemerkten, die aus unkomfortablen Schienenersatzverkehr bestand, ist die Verkehrsanbindung noch nicht optimal. Um so begrüßenswerter fanden wir es, als wir von der Planung einer U-Boot-Linie erfuhren und die erste im Bau befindliche Station der UB1 in Augenschein nahmen. Sehr anschaulich wurden anschließend die Ausführungen zum zukünftig erwünschten Wohnort des kleinen Monsters. Bei der Besichtigung meines ersehnten Domizils hatten wir bedauerlicherweise Pech – da gerade Flut war, konnte man nichts sehen.

Es gab noch viele andere interessante Anwesen zu sehen und auch ansonsten viel Unbekanntes zu erfahren. Denn kaum jemand weiß, dass ein Stück an der Elbe in Hamburg zur Tschechischen Republik gehört – stillschweigend wurden da Reparationen vorgenommen. Die dortige Offerte war zwar sehr verlockend – „ländlich, authentisch, zauberhaft, offener Kamin, privater Badesteg, eine Mitgliedschaft im Groundfloor Wellnessparadies inbegriffen, für sagenhafte 2081,55 CZK (Tschechische Kronen)” - das sind gerade mal knapp 86 Euro, aber der pinkfarbene Farbton war dann doch nicht so meins. Der Besuch lohnte sich aber trotzdem, da es die Möglichkeit zum zollfreien Einkauf gab.

Vollkommen überzeugt hat mich indess kein Angebot, so dass wir unverrichteter Dinge wieder ins heimische Gruselkabinett fuhren. Die Führung vom BVS hat nichtsdestotrotz sehr, sehr viel Spaß gebracht. Vielen Dank!

Visuelle Impressionen

Freitag, 26. September 2008

Ich war’s nicht

Aber es gab durchaus Situationen, in denen ich es hätte gewesen sein können.

(Bild vom Kunden)

Mittwoch, 24. September 2008

Vermeintlich praktische Subkultur

„Ich werde nur noch schwarze Kleidung tragen.”, sagte das kleine Monster.
„Wieso? Gehst du unter die Gothics?”
„Nee, aber dann sieht man Flecken nicht so.”

Samstag, 20. September 2008

Hinter dicken Mauern

Es gibt verborgene Orte, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Vergessen breitet sich aus. Auch wenn es noch gar nicht so lange her ist, verschwindet manches Wissen einfach in den Fugen der Geschichte. Verschwindet ebenso wie alles Bewegliche im Innern, das wieder verwendet werden kann. Nur das Schwere bleibt. Leicht kann man das soundso nicht nehmen. Zu nah ist das alles, wenn man es mit den eigenen Händen berühren kann. Ins Nichts gerichtete Dankbarkeit breitet sich aus, dass man die Zeiten nicht selbst erlebt hat, auch wenn man meint, schon mehr als genug Kriege überstanden zu haben.



Hier geht es weiter.

Freitag, 19. September 2008

Nie wieder zu früh kommen

Wenn ich mal in meine Spam-Ordner schaue, sind da eigentlich nur E-Mails drin, die alles andere als auf mich zugeschnitten sind. So habe ich auch keinerlei Bedarf an der in der Headline angesprochenen Thematik. Wenn, dann bräuchte ich etwas, um nie wieder zu spät zu kommen. Obwohl ich mehr der Typ bin, der alles noch gerade so schafft (Flieger oder Bahn habe ich beispielsweise noch nie verpasst, auch wenn das oft nur Sekundensache war), könnte ein Mittel dafür sicher ganz nützlich sein. Für so etwas bekomme ich natürlich keine E-Mails.

Donnerstag, 18. September 2008

Die lieben Kollegen, Teil 3

Das ist doch sehr nett, wenn an mich gedacht wird.
Der erkältete Kollege hat mir nämlich erlaubt, ihn zu enthaupten, wenn seine Medikamente nichts bewirken.
Wo kriege ich denn jetzt auf die Schnelle Placebos her?

Montag, 15. September 2008

Untergründig

Man sollte nie auf etwas warten. Also, nur auf etwas warten und sonst nichts (tun). Erst recht nicht auf etwas warten, dessen Zukunft sich aufgelöst hat, so vielversprechend auch der Anfang angemutet haben mag.

Angebrachter scheint es, zumindest ab und zu, den Dingen auf den Grund zu gehen. Sich immer weiter und weiter hinab zu begeben. Von der Oberfläche zu verschwinden und sich von allen Oberflächlichkeiten abzuwenden.

Dort unten ist es oft nicht angenehm. Nicht nur die Dunkelheit empfängt einen. All das, was da im Untergrund treibt, die Überreste des Seins und Bewusstseins, können äußerst üble Ausdünstungen hervorbringen.

Die Zeiten, in denen man Gestank Gestank entgegengesetzt hat, sind längst vorbei. Es bleibt einem nur übrig, dies auszuhalten. Und man erkennt, dass es noch weiter hinab geht. Irgendwann aber, ja dann wird sich alles klären.

Donnerstag, 11. September 2008

Aufgegoogeltheit

Also, ich rege mich deswegen nicht auf.

Was haben Sie denn so zu bieten?