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Mittwoch, 19. November 2008

Der innere Vollmond

Wenn die Ruhelosigkeit keine Ruhe gibt.

Samstag, 15. November 2008

Wund(er)heilung

Erstaunt bleibt mein Blick kurz unter meiner Körpermitte im Spiegel hängen. Als würde ich zum ersten Mal die lange Narbe erblicken. Und es ist wirklich so, dass ich mir ihrer schon lange Zeit nicht mehr bewusst geworden bin. Sie war zwar da, aber so weit ein Teil von mir geworden, dass ich sie gar nicht mehr beachtet habe. Und es ist seit langem keine Wunde mehr.
Ich muss an den Spruch denken, der denjenigen, die nicht leichtfüßig durchs Leben tänzeln, denen, die eher der Grübelfraktion angehören, kein Trost ist, sondern vielmehr wie schierer Spott und Hohn in den Ohren klingt. Dass die Zeit alle Wunden heilen soll, mag oft nur schwer glaubhaft sein. Aber vielleicht sollte man doch öfters der Zeit vertrauen und (wieder) mehr an Wunder glauben.

Donnerstag, 13. November 2008

Kulinarische Herausforderung

Die Vorweihnachtszeit wird auch immer schlimmer.

Dienstag, 11. November 2008

Mit einem blauen Auge davongekommen

Das ist das kleine Monster. Wovon, ist indessen nicht bekannt. Es hat jedenfalls nichts damit zu tun, dass für ein verlängertes Wochenende gleich drei Skorpione im Gruselkabinett weilten. Die können nämlich auch friedlich sein und nicht immer nur zustechen. Sie können aber auch bestechen und bestechlich sein. Es wird allerdings nicht nur an den Unmengen mitgebrachter Schokolade und Sachertorte liegen, dass dieser Besuch immer (wieder) gern willkommen ist. Baba bis zum nächsten Mal.

Freitag, 7. November 2008

Kurz, aber heftig

Man macht sich ja doch so seine Gedanken, wenn man gerade wieder mal ein Jahr älter geworden ist. Vor allem, wenn man gleich darauf von einem 21-Jährigen gesiezt wird. Hey, der geht doch auch schon auf die 30 zu. Also gut, am besten ist es in solchen Fällen, wenn man sich vornimmt, wieder spontaner zu sein. Und so Musik zu hören, die junge Leute hören. In Kombination heißt das also kurz entschlossen zu einem Konzert zu gehen. Dumm nur, wenn das ausverkauft ist. Aber so schnell gebe ich nicht auf und logisch, dass ich noch eine Karte bekommen habe. Tja, und dann dauert es ewig, bis es denn mal losgeht. Die Vorband mit kleinen französischen Jungs (1984) hilft da auch nicht viel weiter.
Aber dann ... volle Power. Ja, da fühlt man sich nicht nur wieder jung, da ist man wieder jung. Man wollte ja soundso schon immer nur eine Gitarre schrubben oder aufs Schlagzeug eindreschen. Sonst nichts. Und dann, eigentlich hat das Konzert gerade erst begonnen, dann ist schon wieder Schluss. Keine Zugabe, rein gar nichts mehr. Also, diese jungen Leute heutzutage – kein Durchhaltevermögen mehr. Früher ... aber ach, das war trotzdem nett mit den Blood Red Shoes.

Donnerstag, 6. November 2008

Invasion der Chiromantinnen

Es ist schon recht seltsam, wenn einem innerhalb einer halben Stunde gleich zweimal jemand aus der Hand lesen will. Noch seltsamer ist es allerdings, wenn damit begonnen wird, ohne auch nur meine Hand gesehen zu haben.

Dienstag, 4. November 2008

Graues Ungrauen

Es ist mitunter reine Barmherzigkeit, nicht alles sehen zu müssen, denn nur wer einzig das glaubt, was er sieht, wird Nebel für eine grauenvolle Erfindung halten, die ihn seiner Wahrnehmumg beraubt.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Ritt auf der Zeit

Man sollte möglichst gelassen bleiben und/oder dann doch die Zügel fest anziehen, wenn die Zeit nicht nur davon galoppiert, sondern durchgeht und unkontrolliert davonstürmt. Manchmal soll es auch helfen, dann erst recht selbst zur Eile anzutreiben – bis zur Erschöpfung, auf die dann einfach Ruhe folgen muss, weil es gar nicht anders geht. Wenn die Zeit nicht ganz so wild ist, verfällt sie dennoch viel zu selten in eine gemächlichere Gangart. Und noch viel seltener bleibt einem die Muße, entspannt einen Blick hinter sich zu werfen und die Wegstrecke anzusehen, die man zurückgelegt hat. Nur an manchen Tagen tut man das meist unwillkürlich und ist erstaunt, dass schon wieder ein Jahr vergangen ist. Heute ist so ein Tag.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Tierische Begegnungen

Am Samstag wurden wieder einmal die Einemeilestiefel angezogen und unter anderem eine Woche der Güte erkundet, die zwar auch ihre Heimstatt im Gruselkabinett hat, aber im Original natürlich noch gütiger ist.


Lili Fischer – Testflug der Schnaken

Die Flugversuche der Schnaken wirkten befremdlich vertraut. Sind wir nicht alle irgendwo Schnaken? Immerhin haben diese Wesen ihr Auskommen, wohingegen die Kunst inzwischen so prekär ist, dass Leergut gesammelt wird, welches kein großes Einkommen beschert, aber bei penibler Aufzeichnung volle Hefte. Wirnenneneshamburg nennt wiederum doch des Öfteren ein leeres Blatt sein eigen. Und auch wenn man noch so ausgefuchst ist, ist man nicht vor Verwundungen gefeit.


Daniel Richter – Who's afraid

Donnerstag, 23. Oktober 2008

A mords Hetz hamma g'habt



Ganz Hirn und Auge verlief die meiste Zeit in Wien. Viel, viel, viel gesehen, das nicht nur in Augenschein genommen wurde, sondern auch ebenso viel Gedanken anregte. Viel zu viel, um alles hier zu erwähnen, darum nachfolgend nur zizerlweise.



Ruhepausen auf und unter Rentierfellen nach erneuten naturhistorischen Betrachtungen und eigenen kreativen Betätigungen hatten die Erkenntnis zur Folge, dass die Rentierhaare sich nicht nur wunderbar auf dem Parkett verteilen, sondern ebenfalls sehr gut an einem selbst. Man durfte aber auch als Rentier das Museum verlassen.



Zur rechten Zeit, um Holzpyjamas anzuprobieren, waren wir wieder nicht da, aber immerhin am rechten Ort. Passende Traditionen finden sich von selbst – so scheint nun ein Wienbesuch untrennbar mit einem Sarg-Mitbringsel verbunden. Es handelt sich heuer um kein so schönes Betrachtungssärglein wie obiges Exponat, dennoch ein mobiles Memento mori in Form eines Aschenbechers mit einem aufspringenden Sargdeckel, der die sinnige Inschrift: „Rauchen sichert Arbeitsplätze. Bestattung Wien” trägt.



Von dem ansonsten immer nachgegangenem Drang, sich seine eigenen Fährten zu suchen, abweichend, wurden diesmal zwei Führer erwählt. Dem einen folgten wir auf seiner gruseligen Tour auf den Spuren von Geistern, Gespenstern und Vampiren, was recht unterhaltsam, wenn auch teilweise gfeuta Schmäh war. (Man sollte sich in meinem Beisein überlegen, was man über die Báthory erzählt. *g* Aber gut, jedem seine Wahrheit.) Bei dem anderen Rundgang war es ziemlich egal, was erzählt wurde. Es kam allein auf den Gaumen an, denn es handelte sich um eine Schokoladengenuss-Tour. Ohne Warnhinweise vor einer Überdosis. Mir ist immer noch etwas schlecht ...

Schlecht war’s in Wien aber überhaupt nicht, sondern – wie immer – sehr schön.

Montag, 20. Oktober 2008

Gnädigste

Wenn man so angesprochen wird und das durchaus ernst gemeint ist, dann kann man keine Zweifel darüber haben, wo man sich gerade aufhält.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

... nur du allein

Das stimmt zugegebenermaßen nicht ganz, aber Wien gehört auf jeden Fall zu den mir liebsten Städten. Grund genug, um dieser schönen Stadt wieder einmal einen Besuch abzustatten. Ich habe mir dort zwar schon einiges angesehen (hier ein paar Berichte: 1 2 3 4 5) und ich könnte mir auch vorstellen, die ganze Zeit einfach nur in einem Café zu verbringen – natürlich nicht, um Kaffe zu trinken –, aber es gibt sicher noch viel zu entdecken. Von daher würde ich mich an dieser Stelle über ein paar Anregungen freuen.