Überall wird einem hinterhergeschnüffelt.
C. Araxe - 2009.02.19, 14:21
Früher bin ich extra nach Wien geflogen, um andere Blogger zu treffen. Heute mache ich es mir auf dem Sofa bequem und warte nur darauf, dass es klingelt.
C. Araxe - 2009.02.13, 11:38
Man nehme eine Tätigkeit, die einen voll in Anspruch nimmt und bei der man hinterher sehen und fühlen kann, was man getan hat. Alle grüblerischen Gedanken, alle Wäre, Hätte, Könnte haben keine Chance, wenn man nur erst einmal anfängt. Ist man erst einmal dabei, gibt es nur noch das Sein. Mehr braucht man doch gar nicht.
C. Araxe - 2009.02.08, 20:13
Es war schon ziemlich seltsam, als ich bei der
Anmeldung als Geburtsland ein Land angab, das es nicht mehr gibt.
Zumindest offiziell.
C. Araxe - 2009.02.04, 14:27
Mit dem kleinen Monster muss ich dringend mal ein ernstes Wort reden. Nun ist schon zum wiederholten Male eine große Tafel Schokolade verschwunden. So kann das nicht weiter gehen. Auch wenn die Schokolade jedes Mal scheinbar unbemerkt wieder ersetzt wurde, sollte sich das kleine Monster doch besser einen Tresor für seine Vorräte anschaffen.
C. Araxe - 2009.02.02, 09:58
Heute werde ich es tun. Dabei meinte gestern noch jemand zu mir, ich würde überhaupt nicht katholisch aussehen (leider habe ich nicht nachgefragt, wie man dann aussehen würde). Jedenfalls bin ich sehr gespannt, ob und wie das wird.
C. Araxe - 2009.01.30, 10:14
Dann würden einem sicher solche schönen E-Mails entgehen:
Von: Angst War Gestern
Betreff: Tablette Gegen Ende Der Welt! Wirklichkeit
Angst und Stress haben andere! Ab sofort duerfen Sie nur an das Gute denken! Finanzkriese? Interessiert Sie nicht mehr.
Lassen Sie sich nicht von Angst beeinflussen. Einfach Pillen bestellen und schon haben Sie alles hinter sich.
So neugierig, dass ich den nachfolgenden Link angeklickt hätte, war ich dann aber doch nicht.
C. Araxe - 2009.01.27, 11:27
Draußen wurde es vorgestern weiß, drinnen wurde mir schwarz vor Augen. Schwarz bin ich zwar sehr zugeneigt, aber so eng muss die Bindung dann doch nicht sein. Gestern wurde das Rot, das seine Restaurationszwecke erfüllt hat, in den Keller getragen. Außhäusig belebte nur ein Rotkehlchen das Grau. Dass der heutige Tag sehr blau und lau ist, hat nichts mit Restalkohol und Leidenschaftslosigkeit zu tun, sondern vor allem damit, dass es sich um einen Sonntag handelt, der sich schon fast frühlingshaft gibt und man noch ein paar Tage Zeit hat, um wichtige Entscheidungen zu fällen und sich somit gern eine lässige Entspanntheit auf dem heimischen Sofa breit machen darf, die in allen Farben des Regenbogens schillert. Mag diese auch einer Seifenblase gleich am Montagmorgen platzen.
Heute ist heute.
C. Araxe - 2009.01.25, 13:05
Wie kann man eigentlich allgemein sagen, dass jemand ungläubig ist, wenn es sich eigentlich darum handelt, dass geglaubt wird nicht zu glauben?
(Nach dem Besuch eines katholischen Gymnasiums mit jesuitischer Tradition ist es sicher nicht so verwunderlich, auf solche Fragen zu kommen. Glaube ich.)
C. Araxe - 2009.01.20, 10:23
Dinge, die ich überhaupt nicht mag: jetzt schon festlegen, wann ich Urlaub nehme.
C. Araxe - 2009.01.16, 09:37
Als ich spät nächtens von den eisblauen Strahlen des Wintervollmondes, die durch ihre erhöhte Klarheit alles überrealistisch erscheinen lassen, ans Fenster gerufen wurde, war ich fast ein wenig enttäuscht, als ich keine tief verschneite Winterlandschaft, gerahmt von schroffen Gebirgszügen erblickte, in der sich leise schellend ein Pferdeschlitten nähert und in der Ferne mehrstimmiges Wolfsgeheul erschallt („Hören Sie die Kinder der Nacht? Was für eine Musik sie machen!”). Dann fand ich es aber doch ganz gut, dass ich nur den zuvor nachlässig geschlossenen Vorhang richtig schließen musste, um wieder weiterzuschlafen.
C. Araxe - 2009.01.12, 09:46
Langsam gewöhne ich mich an die Kälte und freue mich sogar darüber. Aber auch nur, weil es um so schöner ist, wieder ins Warme zu kommen.
C. Araxe - 2009.01.07, 14:28