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Dienstag, 18. August 2009

Hämatophile Woche

Die Zeit ist nah ... Endlich kann sich wieder hemmungslos dem Blutrausch gewidmet werden. Dies ist zweifelsohne eine der schönsten Beschäftigungen für mich, mögen die Resultate für den einen oder anderen Leser des Gruselkabinetts vielleicht auch weniger schön sein. Aber da müssen Sie jetzt durch. Ein Paar Gummistiefel zum Durchwaten des Blutes sind eventuell ganz hilfreich.

Samstag, 15. August 2009

Cowgirls forever

Gute Nächte sind die, in denen reichlich Stunden des nächsten Tages geklaut werden und Thekenbedienungen einem fast alle Wünsche erfüllen.

Donnerstag, 13. August 2009

Reiches Innenleben



Mag es manchmal auch so scheinen, als wäre da nur Tod und Leere, so findet sich tief im Innern doch immer wieder Leben. Man muss den Blick nur weit genug nach innen richten.

Sonntag, 9. August 2009

Ungenutzte Möglichkeiten

Manchmal wünsche ich mir schon eine höhere Frustrationsgrenze. Also, eigentlich nur in einem Bereich. Ansonsten kann ich doch recht gut einiges gelassen hinnehmen. Und ja, trotzdem habe ich Verständnis.

Freitag, 7. August 2009

Stachelige Vollmondnacht

Noch sieht man es ihm nicht an, dass er schon wieder am Schwinden ist und seine blassen Strahlen locken zum Verbleiben in lauer Sommernacht, unweit der Gräber auf des Grases Teppich. Schlaf kann noch warten – dieser Mondenschein nicht. Eingehüllt in übergroße Geborgenheit, die Ärmel hochgekrempelt und in ein paar Schlücken polnischer Vergangenheit versinkend, irritiert das raschelnde Geräusch hinterrücks. Tief in eisige Hinterlassenschaft eintauchend wird meine Anwesenheit gar nicht beachtet. Gelassen werden zunächst meine vorsichtigen Erkundungen leise schnaufend hingenommen. Schließlich erfolgt doch ein Rückzug in sich selbst – die Weichteile geschützt und unangreifbar von außen. Zeit zu gehen. Es gibt zum Glück nicht nur Igel.

Donnerstag, 6. August 2009

Monsterlos

Über eine Woche muss ich mich nicht mehr über Supermärkte und S-/U-Bahnen unterhalten. Das wird sehr erholsam sein, auch wenn ich jetzt schon weiß, dass ich das wohl spätestens schon morgen vermissen werde.

Dienstag, 4. August 2009

Wichtige Mitteilung an alle Leser des Gruselkabinetts

Fairerweise möchte ich darauf hinweisen, dass es sich bei Körperspenden (und auch Körperteilspenden) im steuerlichen Sinn nicht um eine Spende handelt. Diese sind also nicht von der Steuer absetzbar sind.
Aktenzeichen: 2 K 2400/06

Donnerstag, 30. Juli 2009

Let The Churches Burn

Hierbei handelt es sich nicht um eine Aufforderung aus dem Gruselkabinett, sondern um einen Albumtitel von SUMA, die ich gestern Abend eigentlich gern auf der Bühne des Hafenklangs gesehen hätte. Plötzlich war da aber so ein Zeitloch, welches mit wild wucherndem Moos zusammenhängen muss und so konnte nur der Hauptact Acid King erlebt werden, der ebenfalls sehr doomig daher kommt. Eigentlich nicht so ganz meine Musik trotz anheimelnden Satanismus, aber live lässt man sich demungeachtet dennoch sehr gern von unendlichen Gitarrenriffs einpacken. Und eine Streichholzschachtel habe ich dann doch noch mitgenommen.


Montag, 27. Juli 2009

Wochenendnass



Süßwasser ist auch sehr angenehm.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Meerleichen und Leichenmeer

Mit frischem Regen und ebensolchem Segen (so etwas kann ja nur mir Heidenkind passieren) ging es hoch in den Norden – dem Ziel hinter der grauen Stadt am Meer entgegen.
Noch musste das Meer warten, vielmehr musste ich auf das Meer warten. Keine Zeit, die spurlos vergangen ist, mag diese vielleicht auch absinthlich außerhalb der Spur gewesen sein. Nach einer Nacht mit überhöhter Beißfrequenz fühlte man sich nicht so ganz lebendig, weswegen die Nähe zu den moorigen Leichen um so größer war. Immerhin war man wieder sehend geworden (wofür man sich nicht genug bedanken kann), so dass man, die Müllberge hinter sich lassend, des Moores Beute ausgiebig in Augenschein nehmen konnte.



Ein Stich ins Herz, den Kopf abgeschlagen und die Genitalien abgetrennt – Verstümmelungen gab es zu allen Zeiten.



Mit Haut und Haaren mag man damals auch vieles angegangen sein – übrig blieb manchmal nur eines von beiden. (Haarig wird es hier bei den Kommentaren.)



Nichts ist so wie es scheint – ein Mädchen ist keine Ehebrecherin, sondern ein Junge. Eine sexuelle Geste verliert sich ebenso wie eine Augenbinde in Zufälligkeit.



Irrungen und Wirrungen ließen nur wenig Zeit für Haithabu zu. Die Runen mussten sich bei ihrem Raunen beeilen. Dafür täuschte der Himmel etwas Blau an.



Noch vor dem Meer flieht die Sonne und Grau in Grau türmt sich Wolke auf Wolke. Hinter dem Deich spürte man noch nicht viel vom Sturm – hier herrscht eine Ruhe, in der man ewig verharren könnte.



Doch das Meer ruft lauter. Um dieser Einladung zu folgen, bedarf es allerdings einiger Überwindung – gar eisig weht der Wind; das Wasser ist nicht minder kalt. Trotzdem führt der Weg unweigerlich in die salzigen Fluten hinein. Darin treibend, als hätte das Meer sich eines Leichnams angenommen, den es für alle Zeiten den Rhythmus der Wellen angedeihen lässt. Auch wenn man dann selbst nur noch eine Welle zu sein scheint, so lässt der Atem die eigene Lebendigkeit um so intensiver wahrnehmen. Allein die Kälte vermag diese Verbindung zu lösen, bevor man zur realen Wasserleiche wird.



Am nächsten Morgen wird ein Möwenschrei erneut zur See locken. Und immer noch brandet der Ruf der Wellen nach.
Nie wird er verklingen.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Mordauftrag vor Monsterfeierlichkeiten

Gefühlte 3 Uhr morgens war das kleine Monster wach (und ich demzufolge ebenfalls), was mich am heutigen Tage nicht verwunderte. Aber der sehnlichste Wunsch vom kleinen Monster war nicht, die Geschenke auszupacken, sondern die Tötung eines Mitbewohners. Die Gefahr erkennend hatte sich das potenzielle Opfer aber schon verflüchtigt, so dass dem Auspusten der Kerzen, der Vertilgung von Kuchen und natürlich der Inspizierung der Gaben nichts mehr im Wege stand
(bzw. flog).

(Der Bericht über Leichen
muss noch etwas weichen –
ebenso sehr,
der übers Meer)

Donnerstag, 16. Juli 2009

Im Wandel kurzer Zeit

Unlängst noch Hüterin des Straußeneies und gerade erst über die Möglichkeiten als Bevollmächtigte über Körperspenden nachsinnend, werden nun wohl bald Moorleichen beäugt. Außerdem ruft die Nordsee sehr laut und vernehmlich.
Auch wenn man es nicht ganz ignorieren kann, so flüstert alles Unliebsame doch nur noch leise.