Alien
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Mittwoch, 15. Juli 2009

Das war’s

Ein paar Stunden noch und dann ist es vorbei. Möchte mal wissen, wer der Zeit so die Sporen gegeben hat. Das war doch gerade eben erst, als das kleine Monster eingeschult wurde. Und nun, nun ist schon die Grundschulzeit beendet. Die kleinen Monster können sehr gut dafür sorgen, dass man sich jung fühlt, wenn man sich darauf einlässt, aber in solchen Momenten wird einem nur schonungslos bewusst, wie gnadenlos gierig die Zeit die Jahre verschlingt. Mit Freude und Stolz kann man auf diese Jahre zurückblicken. Ebenso auf dieses Zeugnis zum Abschluss der Grundschule, auch wenn dieses nörgelige Muttertier mal wieder ein paar Kommentare abgeben musste, die nicht nur Lob enthielten. Da muss man Nachsicht haben – mit ihrer stacheligen Herkunft macht sie es sich selbst schließlich auch nie leicht.

Freitag, 10. Juli 2009

Vollmilchschokoladenrechnung

Neuer Untermieter = neue Schokolade.

Sehr nah aus ferner Nähe

Der süßen Lust des Wollens Fesseln anlegen, auch wenn der Wille sicher Berge sprengen würde. Man weiß, was man hat, wenn man nicht hat – das Haben allerdings nur herausgezögert wird, weil man weiß, dass es dann nur um so kostbarer ist. Zwanzig Minuten hätten auch eine Ewigkeit bedeuten können, die aber nichts im Vergleich dazu sind, wenn man somnambul weiß, dass Zeit irrelevant ist, weil man soundso weiß, dass man alle Zeit der Welt hat. Mag man dabei auch nur das kommende Wochenende im Blick haben.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Schlimme Zustände

Wenn einem schon ein Nichtblogger sagt, dass man mal wieder einen Beitrag schreiben könnte.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Gedanken über Gedanken

Wenn man sich Gedanken macht, ob man sich nicht zu wenig Gedanken macht.

Das Wetter wird immer wärmer, aber ansonsten wird es draußen rapide kälter.

Montag, 29. Juni 2009

Folge dem blauen Kaninchen



Und das Grau des Himmels wandelt sich in strahlendes Blau. Auf dem Wasser wird sich das Blau wieder finden, dessen ungetrübte Reinheit in grenzenloser Faszination mündet, die nur einen Weg kennt – den ins Wasser.



Die Kühle erweckt nach kurzer Nacht zu neuem Leben. Es ist aber nicht nur die eigene Lebendigkeit, die erfreut, sondern ebenso all das was sich in der Klarheit des Wasser deutlich erkennbar regt und bewegt.



An Land wird noch mehr Leben entdeckt. Schlängelnd und warnend zischelnd. Die einzige Gefahr jedoch besteht darin, sich in der Schönheit dieser Augenblicke zu verlieren.



Auf Schmetterlingspfaden gelangt man zum Strand ohne Wasser – hier herrscht nur noch die Sonne. Aber genauso wie sich diese unweigerlich dem Horizont zuneigt, neigt sich dieser Tag seinem Ende entgegen. Flüchtig ist die Zeit, aber die Erinnerungen werden bleiben.

Dienstag, 23. Juni 2009

Wie war das noch mal?

Wahrscheinlich die Suchanfrage des Monats. Vielleicht können Sie ja weiterhelfen.

Montag, 22. Juni 2009

Contact High

Österreich / Deutschland / Luxemburg / Polen, 2009
Regie: Michael Glawogger
Darsteller: Michael Ostrowski, Raimund Wallisch, Detlev Buck,
Georg Friedrich, Pia Hierzegger


Es gibt ganz sicher schon mehr als genug Adaptionen von „Pulp Fiction” oder auch Filmen wie „Fear and Loathing in Las Vegas” auf die man sehr gut verzichten kann. Nun also noch ein drogengeschwängertes Roadmovie. Wirklich innovativ ist dieser Film zwar auch nicht und einen tieferen Sinn sollte man gewiss ebenso nicht erwarten, auch wenn sich bestimmt hierbei eine Menge hineininterpretieren lässt – die Handlung ist eh Wurscht. Aber er sorgt auf jeden Fall für beste Unterhaltung nebst ebenfalls sehr guter Musik. Wer mal wieder dringend gute Laune mit hoch dosierten Lachern braucht, dem sei dieser psychedelische Schmäh wärmstens empfohlen. Ein paar Löffel Fliegenpilzsuppe haben noch niemandem geschadet.

Official Site
Trailer

Sonntag, 21. Juni 2009

Ungeheimes Bloggertreffen

Wenn es gestern nicht oft sintflutartige Regenfälle gegeben hätte, dann hätten zwei Besuche wie die Faust aufs Auge gepasst – nämlich der Besuch eines Flohmarktes und der Besuch von Frau Faust. Unter diesen Umständen wählte ich die trockene Variante und konnte so Frau Faust in natura in Augenschein nehmen. Und ich muss sagen, dass es mich überhaupt nicht überrascht hat, dass sie im RL genauso nett ist wie in virtuellen Welten. Auf den nächsten Kaffee bei ihr freue ich mich jedenfalls schon.

Freitag, 19. Juni 2009

Keine Fragen

Wer hier heute um 5.25 Uhr nach dem „Club der unausgeschlafenen Verrückten” gegoogelt hat, erhält selbstredend ohne weiteres sofort eine Mitgliedschaft.

Dienstag, 16. Juni 2009

Besetzung von Leerstellen




Lange Zeit war da einfach nichts. Obwohl der Platz bewusst frei gehalten worden war, dauerte es, bis er nun doch gefüllt wurde. Die Gründe hierfür mögen weniger an mangelnder Gelegenheit liegen. Manchmal dauert es mitunter Jahre, bis Entscheidungen getroffen werden. Was nicht bedeutet, dass dies nach reichlicher Überlegung geschieht – oft mögen es ganz unscheinbare Vorkommnisse sein, die den Anstoß zu einer Veränderung geben. Oder es ist eben genau der richtige Zeitpunkt erreicht, wobei man eigentlich auch nicht so genau weiß, worin dieser begründet ist. Vorstellungen, was man zwischen den Zierleisten sehen könnte, hatte man natürlich zuvor – aber so etwas ist genauso ambivalent, wie das, was man zwischen Zeilen lesen kann. Erst sehenden Auges glaubt man an eine Wirklichkeit.

Blicklenkung

Mittwoch, 10. Juni 2009

Augenlabsal

Es gibt triftige Gründe, warum man sich in eine Galerie begeben sollte, die sich nicht in der achsokreativen Schanze oder so befindet, sondern gediegner in einem der Elbvororte und die noch nicht einmal über eine Homepage verfügt, denn neben den ausgestellten und den bei der Vernissage vornehmlich herum wandelnden Antiquitäten gibt es in der Elbdörfer Galerie Werke von Katrin Graalmann zu sehen. Das Ambiente passte zwar nicht so ganz zu diesen Radierungen, ist aber sicher zur weiteren Karriereplanung förderlich. Dass diese Künstlerin weiterhin kreativ tätig ist, wäre jedenfalls sehr wünschenswert. Obwohl die Wände fast schon zu voll waren, hätte ich mir auch noch mehr zum Anschauen gewünscht. Und wo wir schon mal beim Wünschen sind: die nach wie vor nicht aufgetauchte Geschichte samt aller Illustrationen könnte ich mir sehr gut als Buch vorstellen. Aber man kann nicht immer alles haben, wie dann gestern Abend auch das kleine Monster feststellen musste, als es die restlichen Käsewürfel beim Verlassen der Vernissage zurückliess.


Montag, 8. Juni 2009

Die Anziehungskraft scharfer Zähne




Und die Moral von der Geschicht;
Mädchen weich vom Wege nicht!
Bleib allein und halt nicht an,
Traue keinem fremden Mann!

Geh nie bis zum bittren Ende,
Gib dich nicht in fremde Hände!
Deine Schönheit zieht sie an -
Und ein Wolf ist jeder Mann!

Merk dir eines: in der Nacht
Ist schon mancher Wolf erwacht.
Weine um sie keine Träne-
Wölfe haben scharfe Zähne!

Charles Perrault