Alien
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Donnerstag, 11. Februar 2010

Lukrative Foltermethode

Wenn man knapp zwei Stunden diverse Torturen über sich ergehen lässt, dem nur mit offenem Mund beiwohnen kann und dann auch noch sehr viel dafür bezahlen muss, setzt das dem zweifellos die Krone auf. Aber was tut man nicht alles, um auch weiterhin kräftig zubeißen zu können.

Montag, 8. Februar 2010

Zu Tode langweilen

Nicht nur eine Redensart, wie englische Wissenschaftler herausgefunden haben. Wer sich öfter langweilt, stirbt früher. Die Studie wurde übrigens unter Beamten gemacht.

... ich werde sicher steinalt.

Dienstag, 2. Februar 2010

Jesuitenfrei

Es beruhigt nicht unbedingt, dass es keine Patres mehr gibt. Auch nicht, dass das alles 30 Jahre her ist. Die aktuellen Nachrichten zeigen einfach auf sehr erschreckende Weise, wie nah so etwas sein kann. Auch wenn man weiß, dass es Missbrauch überall geben kann, denkt man meist nicht daran.

Montag, 1. Februar 2010

Erfolglose Suche

Derzeit lässt sich nirgendwo etwas Zeit und Muße auftreiben ...

*ächz*

Dienstag, 26. Januar 2010

Lasst Lilien singen



Nun wird sich manch einer fragen, ob das hier jetzt ein Blumensingblog wird. Es ist aber reiner Zufall. Auch das mit den Tigern. Glaube ich. Und hierbei handelt es sich wirklich um ganz besondere Gewächse. Viel zu lange ist es schon her, dass ich diesen Blumen beim Singen zuhörte und zusah. Das zwanzigjährige Bühnenjubiläum der Tiger Lillies war der ideale Anlass, um diese Nachtschattengewächse in voller Blüte zu erleben. Die besten Triebe – und das heißt bei dieser Band vor allem, dass es sehr abseitige Triebe sind –, wucherten auf der Bühne, so dass sie einen wieder einmal nur mehr als betören konnten. Vielleicht sollte man doch nur noch Blumen singen lassen ...

Sonntag, 24. Januar 2010

Lasst Tulpen singen



Die Nächte erobern, Tiger umarmen. Und sich soundso mit allem vereinigen, das Wärme schenkt. Die eisige Kälte kann da draußen bleiben, wo der Mond so scharfkantig wie mit einem Skalpell ausgeschnitten leuchtet und der Frost wie mit Rasierklingen ins Gesicht schneidet.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Eingeigelt

Die Stacheln nach innen gerichtet.
Schmerz – meine Heimat wider Willen – ich habe dich nicht vermisst, trotz aller Vertrautheit.

Montag, 18. Januar 2010

Eisiger Strom







Den mitunter recht schnell treibenden Eisschollen folgend, sann ich darüber nach, ob es nicht so ist, dass da nur noch eisige Wege sind. Halsbrecherisch glatt oder – viel schlimmer – bedrohlich brüchig, unter jedem Schritt knackend und knirschend. Waren die Schollen Boten eines Friedrichschen Eismeeres? Die Seefahrt war noch nie ungefährlich.

Dienstag, 12. Januar 2010

Kein Wort mehr

Nie wieder werde ich etwas schreiben. Zumindest von Hand. Viel zu viel kann man dabei herauslesen:

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Die Schreiberin ist selbstbewusst und bereit,
ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
Sie ist locker und großzügig.

Chefs sind nun mal so.

Die Schreiberin ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Sie ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Die Schreiberin ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt sie ihre Aufgaben.

Die Schreiberin legt Wert auf eine Grunddistanz zu ihren Mitmenschen.
Auch gute Kollegen müssen nicht alles wissen.

Sie ist bestrebt, anderen Menschen so weit wie möglich zu helfen.

Die Schreiberin ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Sie ist ein sehr humorvoller Mensch, bemüht sich, mit diesem Humor niemanden zu verletzen.

Die Schreiberin ist ein impulsiver und phantasievoller Idealist.

Dazu, ob das nun wirklich alles zutrifft, kann ich natürlich nichts sagen. Denn: „Auch gute Mitblogger müssen nicht alles wissen.”

Freitag, 8. Januar 2010

Ich will Feuer

Die Kälte da draußen, mit ihren immer wieder erneut tanzenden Flocken, landschaftlich eingebettet, als käme sie aus einem Traum von Winter, genau die finde ich nach wie vor faszinierend, auch wenn sie mich frieren lässt.
Aber ansonsten … muss es brennen. Nicht auf Sparflamme, sondern lichterloh. Nicht mal ab und zu, sondern jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde. Immer.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Winterstarre

Da werde ich nun wohl etwas Eis vom Blog abkratzen müssen und zunächst erst einmal den ganzen Schnee wegschaufeln. Hoffentlich ist es nicht erfroren.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Verflossen sind des Jahres Tage

Was letztes Jahr noch auf angenehmste Weise dahintrieb, entpuppte sich nach anfänglicher Fortsetzung in diesem Jahr als reißende Strömung voller Untiefen, die einen zwar nicht hinabgezogen haben, aber man musste sich doch ziemlich anstrengen, um den Kopf über Wasser zu behalten. Es scheint so, als wenn man sich nächstes Jahr nicht mehr ganz so sehr abstrampeln muss, aber was weiß man schon.

Neben all diesen negativen Turbulenzen, gab es durchaus Positives. Denn gleichzeitig gab es Stromschnellen, die einen nicht nach unten zogen, sondern weit aus den Fluten hinausschleuderten. Dort in lichter Höhe ist es zwar auch nicht immer einfach und Wolken bieten nicht unbedingt Halt, aber Fliegen ist dann wohl einzig das, was einem am meisten Schwerelosigkeit vermittelt – und sei es nur für Momente.

Von mir aus kann es nächstes Jahr auch gern voller Spannung weitergehen. Auf jegliche Anspannung würde ich allerdings lieber verzichten. In diesem Sinne, allen ein spannendes

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