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Freitag, 18. Juni 2010

Voll krasse Electro-Shantys

Man stelle sich vor, dass Hans Albers jahrzehntelang Bodybuilding gemacht hat und bei Rammstein singen gelernt hat. Oder dass Popeye sich derber Strommusik (Eigenbezeichnung) zuwendet, die aber auch ohne Strom auskommen kann – ein Akkordeon reicht schon als Begleitung. Nicht zu vergessen ist der Ost-Background, bei dem man sogar auf die Freunde der italienischen Oper stößt, welche alles andere als unbekannt unter den Vertretern von „Die anderen Bands” sind. Ja – das ist schwer vorstellbar, dass es so etwas gibt. Aber das alles in einer Person ist Rummelsnuff. Auch wenn man diese Erscheinung mit eigenen Augen und Ohren gesehen und gehört hat, kann man es trotzdem nicht so recht glauben, dass es so etwas gibt. Tulip, die singende Tulpe ist zwar noch skurriler (und vor allem musikalisch interessanter), aber Rummelsnuff bringt live auf jeden Fall viel Spaß, besonders schwulen Techno-Kiddies.

Dienstag, 15. Juni 2010

Die lieben Kollegen, letzter Teil

Besser: Die lieben Ex-Kollegen.
Aber selbst das ist eventuell nicht so ganz richtig. Und das nur, weil man mehr spaßeshalber gesagt hat, dass man ja auf selbständiger Basis nebenbei noch etwas weiter zusammen arbeiten könnte. Und schwupps! wird das gleich ernst genommen. Aber das passt ja nicht so ganz zu den Wünschen, die mir zum Abschied auf den Weg gegeben wurden. Da stand nämlich was von „und ein schönes Leben noch ...”

Montag, 14. Juni 2010

Nahe dem Hungertode

Das werde ich in Zukunft sicher sein. Denn heute besuchte ich in der Mittagspause zum letzten Mal das Café, in dem ich bisher gemästet wurde. Fast jedes Mal häufte sich da mehr auf meinem Teller, als ich bestellt hatte. Oder mir wurde noch schnell ein weiterer Teller mit irgendetwas Leckerem hingestellt. Zum Abschied gab es nun zusätzlich ein Franzbrötchen und mir ist immer noch etwas schlecht, weil das alles wieder viel zu viel war. Aber schon bald wird dieses Gefühl des Überfressenseins der Vergangenheit angehören. Ich werde bestimmt verhungern.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Wie man nicht reich werden kann

Eigentlich würde ich mich ja eher als jemand mit Ecken und Kanten umschreiben, in Wahrheit herrschen allerdings aber oft Dellen vor. Auch wenn heute gleich die Ähnlichkeit zu einem lädierten Nokia erkannt wurde, so bekomme ich doch keinen Schadensersatz für diese Beschädigungen. Es dürfte auch etwas schwierig werden, jemanden zu finden, den man dafür verantwortlich machen kann (ich selbst bin es ja schon mal gar nicht). Trotzdem schade – ich wäre inzwischen schon sicher Millionär.

Montag, 7. Juni 2010

Dem Blick der Seestute folgen



So weit die Sonnenstrahlen reichen, auch wenn sie es nicht übers Wochenende hinaus schaffen. Immerhin hat man wieder eine Ahnung davon bekommen, wie der Sommer sein könnte. Wie es ist, wenn man dem Tanz des Sonnenlichts auf den Wellen nicht nur zusieht, sondern Wasser und Sonne gleichzeitig selbst spürt, mag es sich dabei auch nur um domestizierte Gewässer handeln.

Dienstag, 1. Juni 2010

Zeitdefekt

Erst dachte ich ja, dass die Uhr kaputt ist, als ich sah, dass sich der Stundenzeiger im Minutentakt und der Minutenzeiger im Sekundentakt bewegt, aber inzwischen glaube ich, dass die Zeit wirklich so schnell vergeht. Wie könnte es anders sein, wenn das Wochenende nun schon längst wieder vorbei ist – dabei war es doch gerade erst eben. Mit Sonnenschein an der Elbe – goldig pudelwohl musikalisch begleitet – , dem unverhofften Glück, über sehr lebendige Schneller, Autos, Organisation oder den folgenden Wolkenbrüchen (mächtige Frakturen) doch noch etwas Sonne abzuluchsen, um schäbige Bücher zu erstehen. Vielleicht müsste doch einfach nur die Uhr repariert werden, um dieser Schnelligkeit zu entgehen.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Ausgeknocht

Der alten Knochenmühle mitteilen, dass man mit ihr nichts mehr zu tun haben will. (Fühlt sich sehr gut an.)

Freitag, 21. Mai 2010

Ein Jahr, wie schnell es vergeht

Der Schädelkönig ist zwar nicht mehr dort, wo er mal war, was ebenso auf seinen Charme zutrifft. Die Erinnerung ist allerdings noch genau da, wo sie hingehört. Ein schöner Platz in der Vergangenheit, dem man gern mal einen Besuch abstattet und welcher ebenso gern mal der Gegenwart zuwinkt. Aber was ist schon die verflossene Zeit zu der, die gerade fließt? Sie ist zwar genauso wenig greifbar, haltbar, anhaltbar und zerrinnt schneller zwischen den Fingern, als einem lieb ist, ihre Lebendigkeit spürt man jedoch um so intensiver. Lass uns im Strom der Zeit weiterschwimmen. Weiterfliegen. Einfach weitergehen.

Montag, 17. Mai 2010

Immeer noch nicht



Kein Eintauchen. Kein Abtauchen. Nur der flüchtige Salzgeschmack auf Lippen. Auch verlängerte Wochenenden können sehr kurz sein.

Dienstag, 11. Mai 2010

*hechel*

Derzeit wünsche ich mir, dass ich in einem Werbespot lebe. Genauer gesagt, in einem ganz bestimmten. Nämlich in dem, wo eine „Knusperwaffel in Milchschokolade” zerbrochen wird.

Nach einem angespannten Wochenende wurde gestern der Knochen geschnappt, in fremden Kellern umhergeirrt und kein Gramm Ruhe gefunden. Der heutige Tag drängelte mich schon sehr früh aus meinem Schlaf. Däumchen drehen fehlt heute jedenfalls auch wieder.

Aber bald!

Mittwoch, 5. Mai 2010

Menüpräsentation

So. Nun wird es ernst. Am Montag wird mir der Knochen offiziell serviert. Ohne, dass ich das Knacken zwischen meinen Zähnen höre, versuche ich mir zwar lieber nicht selbst vorher den Mund wässrig zu machen, aber so, wie das alles derzeit aussieht, sieht es mehr als gut aus. Würde ich zumindest sagen, wenn da extra für mich ein Schlachtfest erfolgt, um mir diesen Knochen zu reichen.

Mittwoch, 28. April 2010

Die lieben Kollegen, Teil 8

Es konnte sich nur um Hundertstel Millimeter handeln, bis die Raumdecke oder meine Schädeldecke durchbrochen worden wäre. Ich sage nur ein Wort: Handwerker! So kann man natürlich nicht arbeiten, wenn man seine eigenen Selbstgespräche nicht mehr versteht. Der Chef ließ sich gestern aber nicht dazu bewegen, diesen Lärmextremisten zu sagen, dass sie aufhören sollen, sondern meinte eine effektivere Methode gefunden zu haben: „Nee, geh’ du mal hoch und drohe denen!”

Passend zum heutigen Tage sind sie tatsächlich etwas leiser.

Der Mond so hell

Und da wundere ich mich, woher plötzlich wieder diese ruhelose Energie kommt. Sollte es wirklich dieser Himmelskörper sein, dessen Strahlen ich gern für meinen Hautteint nutze? Vollmond im Skorpion – das klingt ja doch irgendwie plausibel, auch wenn man vorgibt, nicht daran zu glauben ...