Alien
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Donnerstag, 22. Juli 2010

Doppelt ohne Schnaps



Wenn man Eins und Eins zusammenzählen kann, muss man kein blaues Wunder erleben, aber wundern kann man sich schon, wie schnell die Zeit schon wieder vergangen ist.

Dienstag, 20. Juli 2010

Die lieben neuen Kollegen, Teil 2

Von mir aus kann es noch viel heißer werden. Es ist nämlich so, dass mein neues Arbeitszimmer ausgesprochen kühl ist (ja, ja – vor zwei Monaten fanden das noch alle etwas seltsam, dass ich was ohne Sonne vorzog ...) und das meiner Chefin sich mehr zum Saunen eignet. Als sie mich nun fragte, ob wir nicht mal für ’ne Woche tauschen können, fiel mir natürlich sofort ein, wie das für mich vorteilhaft sein könnte: „Klar kannst du mein Zimmer nutzen ... wenn ich im Urlaub bin.” Noch hat sie sich nicht darauf eingelassen. Noch nicht.

Sonntag, 18. Juli 2010

Süchtig nach ein paar Minuten

Warum sollte man nach passenden Worten für diese Band suchen, wenn kATTWYk schon so treffend beschrieben wurde: „kATTWYk sind vier Hamburger, die die meiste Zeit ihres Lebens immer irgendwie mit Musik zu tun hatten. Seit Mitte 2009 machen sie gemeinsam Stücke. Der Sound platziert sich mühelos im wohl nicht mehr abreißenden 80er-Revival heutigen Indie-Rocks. Dabei legen kATTWYk allerdings Wert auf dramatische Arrangements, die auch mal in Dreivierteltakten schwelgen. Dann wird es plötzlich chansonesk. Und tief melancholisch ist es sowieso permanent. Die Texte sind auf Deutsch, damit man sie versteht. Meistens geht es gleich ums große Ganze. Lyrisch verstiegen, dunkel, dabei nie verlegen um griffige Parolen — hier wird das Politische mit dem Privaten auf frappierende Weise verschliffen. Am Ende hört es sich an, als hätten Peter Hein, Sven Regener und Blixa Bargeld zusammen Songs geschrieben, nachdem sie die Asche von Georg Trakl geschnupft haben. Haben sie aber nicht.”
Auch wenn die Band noch relativ jung ist, hat man gleich das Gefühl, als gehöre sie schon jahrelang zu den Lieblingsbands. Nach dem überzeugenden Live-Auftritt möchte man am nächsten Tag am liebsten endlos diese Musik hören. Noch geht der Griff ins CD-Regal leider ins Leere. Ich hoffe, dass sich dies sehr bald ändern wird.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Zum Füttern nicht geeignet

Es ist ja nicht so, dass nur Unangenehmes passiert. So dachte ich zumindest ...

Gerade bei den derzeitigen Temperaturen ist man über jede Last froh, die einem abgenommen wird. Und so freute ich mich, dass ich kein Futter für die Fellmonster besorgen brauchte, da sich dieses eigenfüßig ins Gruselkabinett begab und zudem auch noch die schwerstabhängigen Schokoholiker im Gruselkabinett versorgte. Die verwöhnten Viecher verschmähten allerdings das dargebotene Mahl. Selbst mit Minzsauce war da nichts zu machen. Etwas Spaß wollte ich aber dennoch haben. Also etwas Blut musste dabei schon fließen. Die Blogger, die mir schon mal begegnet sind, wissen, was ich mit gnadenlosem Zufußgehen meine: zielorientierte Bewegung bis die Füße bluten. Ansonsten war es allerdings auch sehr nett. Aber kommen Sie ja nicht auf die Idee, dass Frau Momoseven als Tiernahrung brauchbar wäre.

Dienstag, 13. Juli 2010

Unbekanntes Organ entdeckt

Keine Ahnung, was es ist, aber wenn es nicht schlägt, kann es sich ja nicht um ein Herz handeln.

Dienstag, 6. Juli 2010

Gar nicht

Gar nicht wird gar nicht zusammen geschrieben, weil es nichts mit Zusammensein zu tun hat.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Die lieben neuen Kollegen

Das sind ganz schön viele ... Ich habe mir sofort gar keinen Namen gemerkt. Nachdem mich gestern die lieben Ex-Kollegen zu meinem Abschied am liebsten auf den Mond geschossen hätten, es letztendlich aber nur dazu gereicht hat, war heute nun der erste Arbeitstag. Treffender: der erste Tag, denn zum Arbeiten bin ich eher weniger bis gar nicht gekommen. Es sieht aber nicht so aus, als wenn es dabei bleiben würde, denn sehr viel Zeit habe ich heute damit verbracht, irgendwelche Termine zu bestätigen, die sogar noch weit über meine zugegebenermaßen recht kurze Arbeitszeit hinausgehen. Auf die dadurch folgenden freien Stunden freue ich mich schon – trotz äußerst angenehmer Arbeitsatmosphäre.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Totschweigen ...

... bis auch das, was unlebbar ist, gestorben ist?
Oder einfach nur Ruhe, um (wieder) klar denken zu können.

Montag, 28. Juni 2010

Vor Berlin ist nach Berlin

Berlin war einfach jut, ohne Frage. Wie hätte es auch anders sein können? Schließlich ist es meine, unsere Stadt. Nicht nur das Pflaster war heiß, alles war ziemlich Sahara. Naja, die Hitze wurde stoisch aufgenommen, immerhin noch besser als ein Winter in Berlin. Hier wieder angekommen, war es auch gleich weniger heiß. Der Polarwind, der mich empfing, ging über das hinaus, was man als angenehme Abkühlung betrachten könnte. Dabei hätte das ein leichter Sommerabend sein können. Aber warum leicht, wenn es auch schwierig sein kann bzw. ganz unmöglich? Yep, wie wär's, wenn man darauf nur mit einem „Funk you!” antwortet? Und schon bin ich wieder bei Sandow: „Wohin soll denn die Reise gehen? Ich weiß es nicht. Ich will’s nicht wissen.”

Freitag, 25. Juni 2010

Janz uffjeregt

Etwas Schule muss das kleine Monster noch aushalten. Aber dann: „Berlin, Berlin – wie fahren nach Berlin!”

One Night in City

Originaltitel: Jedné noci v jednom městě
Tschechien, 2007
Regie: Jan Balej


Als ich las, dass bei den Tschechischen Filmtagen im Metropolis ein surrealer Animationsfilm läuft, dachte ich sofort an Jan Švankmajer. Aber auf seinen neuen Film, „Surviving Life (Theory and Practice)”, der ursprünglich in diesem Frühjahr starten sollte, muss man noch warten. Es gibt jedoch noch einige andere Regisseure aus Tschechien, die (fast) ebenso faszinierende Welten erschaffen, Jiří Barta sollte ich an dieser Stelle mal auf jeden Fall zumindest erwähnen. Jan Balej war mir indes bisher unbekannt und ich bin sehr froh darüber, dass es durch diesen Film nicht mehr so ist. Die Nacht ist nicht grau, sondern schillernd dunkelbunt. Sehr viel Seltsames, was man da alles erleben kann. Einen Zirkus mit toten Insekten, Hobbywohnzimmerjäger und ambitionierte Hundebestatter, Ameisenkokser, alkoholikerfreundliche Flaschengeister, das Ohr von van Gogh, Bäume mit Albträumen u. v. m. Wenn all diese Geschichten nur erzählt würden, dann wäre das schon beeindruckend genug. Die liebevoll ausgestatteten Animationswelten samt ihren bezaubernden Bewohnern machen daraus erst recht einen mehr als schönen Leckerbissen.

Official Site
Trailer

Mittwoch, 23. Juni 2010

Bequemlichkeit geht vor

Ab jetzt auch wieder Sofabloggen.

Dienstag, 22. Juni 2010

Wahre Liebe

„Sie können doch niemanden lieben, bevor Sie Blut vergossen und die Finger hineingetaucht haben, und das mit Wonne.”

Leonora Carrington: Warten