Alien
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Samstag, 30. Oktober 2010

Ein Tag nach pathologischen Befunden

Ich hör’s schon wieder in den Kommentaren erstaunt fragen: „Ist etwa schon wieder ein Jahr um? Kaum zu glauben.” Bei mir selbst sieht das aber auch nicht anders aus. Ich vermute, das liegt an meinem Blutkonsum. Bei so einem vampiristischen Dasein verliert man zusehens das Zeitgefühl. Aber eigentlich ist das ja auch alles egal. Wünsche wie immer einen Hals in Reichweite zu haben, um seine Zähne hineinzuschlagen, nehme ich natürlich trotzdem gern an.

Freitag, 29. Oktober 2010

Dass ich das noch mal erleben darf ...

... an einem Wochentag auszuschlafen. Und am Montag ebenfalls.

Etwas freie Zeit habe ich allerdings auch dringend nötig.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Das Grauen in Zeitnot

Wenn ich etwas mehr Zeit hätte, würde Herr Neon morgen sehr gefährlich leben.

Freitag, 22. Oktober 2010

Männer mit Bärten und auch ohne



Wenn ich etwas über Nick Cave sage oder schreibe, muss ich sehr vorsichtig sein. Ein falsches Wort und schon kündigt mir die Frau Sünderin ihre Freundschaft. Eigentlich reicht es nicht mal aus, sich nur positiv zu äußern. Es muss alles im Superlativ sein. Mindestens. Und das natürlich bei allen Sachen, die Nick Cave macht – also betrifft das auch Grinderman. Dass ein Livetermin Pflicht ist, versteht sich ebenso. (Es kommt sehr selten vor, dass ich so oft gefragt werde, ob ich schon eine Karte habe.)
So. Jetzt zum Konzert. Nun wird es langweilig ... Denn es ist (glücklicherweise) wirklich so, dass mir nichts negatives einfällt. Es ist schon sehr beeindruckend, wie viel Energie so alte Säcke haben können. Und wie viel Spaß daran, diesen ungeschliffenen Sound auf die Bühne zu bringen. Dass es sich um eine hoch professionell umgesetzte Darbietung handelte, bei der einfach alles stimmt, muss man eigentlich gar nicht erst erwähnen. Es ist also überhaupt nicht verwunderlich, dass das Publikum von der ersten Geste, vom ersten Ton an begeistert war. Das funktionierte übrigens auch wenn man kein exzessiver Fan ist.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Auf den Hund gekommen



Zunächst war ich ja etwas skeptisch, als ich vom neuen Album von den Blank Dogs hörte, dass es wesentlich poppiger ist. Vor Veröffentlichung von „Land And Fixed” hatte man schon Gelegenheit es hier komplett zu hören. Und ja, die schrammelige Düsternis hat sich doch verhältnismäßig in klare Helligkeit gewandelt. Etwas ungewohnt war das schon, aber dann war das alles wieder eingewurmt in meinen Ohren und ging nicht wieder weg. Ganz genau so, wie es mir zuvor mit dem Lo-Fi-Postpunk dieser Band ergangen ist. Und nun das erste Mal live für mich. Den Bandleader Mike Sniper bekam man ansonsten kaum zu Angesicht und auch beim Konzert war die Kapuze tief ins Gesicht gezogen (danach galt übrigens kein Vermummungsgebot mehr). Das sehr kleine Publikum wusste diesen Auftritt jedenfalls zu schätzen, auch wenn sich da sicher noch mehr bei einer Livedarbietung machen lässt, aber dann ist man ja auch wieder ganz schnell aus den kleinen Clubs heraus, deren Atmosphäre ich ganz besonders schätze. Und so war es vielleicht nicht perfekt, aber trotzdem ganz besonders gut.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

All die kleinen Verrücktheiten

Woher die alle immer kommen, weiß ich auch nicht. Oft stehen sie plötzlich vor mir, greifen meine Hand und rennen einfach schallend lachend mit mir los. Manchmal müssen sie mich auch erst überzeugen und flüstern mir unentwegt ins Ohr, dass alles, was mit Verstand zu tun hat, überflüssig und soundso vollkommen langweilig ist. Es geht aber auch leichter. Ein verschwörerisches Zwinkern zu mir, ein zustimmendes Grinsen meinerseits – und los geht’s. Innere Widerstände gibt es dann nicht mehr, nur äußere Umstände können für Einhalt sorgen. Die Macht von Streiks sollte man hierbei nicht unterschätzen. Ab und zu drängen sich aber auch Gedanken dazwischen. Und auch wenn beispielsweise tiefgefrorene Gäste so manche Vorteile haben würden, so muss die eine oder andere kleine Verrücktheit zusehen, wo sie bleibt. Bei mir gibt es dann kein Unterkommen. Mit großen Verrücktheiten ist es viel komplizierter, aber das ist ein anderes Thema.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Ufff ...

Hinterher ist oft alles halb so schlimm oder überhaupt nicht schlimm. Aber auch wenn man das weiß, nützt einem das vorher überhaupt nichts. Um so richtig Luft zu holen, ist indes immer noch keine Zeit.

Montag, 4. Oktober 2010

Und immer wieder Nietzsche

Aber auch Kafka ist sehr oft vertreten. Ja sogar Freud taucht auf. Jemand Gegenwärtiges indes überhaupt nicht.

Nettes Spielzeug

Donnerstag, 30. September 2010

Madig gemachtes Geschenk

Als erstes musste ich in den Kalender schauen, um mich zu überzeugen, ob mir nicht irgendwie ein Monat abhanden gekommen ist. Nein, ich durfte mich einfach so freuen!
Die Freude über diese großzügige Spende trübte sich allerdings schnell, als ich sah, dass das mit der Konservierung wohl nicht so geklappt hatte:



Aber dann entdeckte ich auch noch den zusätzlichen Stimmungsaufheller (ohne Abbildung da schon weg).

Hach ... ein riesengroßes Monsterdankeschön!

Sonntag, 26. September 2010

Wat’n Spaß!

Es fing schon gut an, bevor es was auf Ohren und Lachmuskeln gab: mir wurde eine Zehenamputation samt Zeh angeboten. Dass das dann doch nicht klappte, war nicht weiter schlimm, da schon die Vorband Protokumpel mit ihrer Bühnenperformance zu Lachtränen rührte. Das knallte aber nicht nur optisch (ein Kuheuter zwischen den Beinen ist beispielsweise nicht so alltäglich), sondern vor allem auch in den Gehörgängen. The Toten Crackhuren im Kofferraum sorgten dann für noch mehr Stimmung. Solch massiver Trash macht einfach nur ganz viel Spasss!

Freitag, 24. September 2010

Und die Sehnsucht, die rasende Schöne

Zu der Musik des Regens, da draußen in der Nacht,
Da haben sich meine Gedanken als Tänzer aufgemacht.
Die Nacht ist der wiegende Boden,
drauf gleiten sie kreisend fort.
Und Tänzerin den Gedanken ist manch ein Liebeswort,
Die Regenmusik singt sich Töne auf Dach und Fensterbank,
Und die Sehnsucht, die rasende Schöne, tanzt meine Gedanken krank.

Max Dauthendey: Der weiße Schlaf - Lieder der langen Nächte

Sonntag, 19. September 2010

Nachtgetierin