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Freitag, 3. Dezember 2010

Die lieben neuen Kollegen, Teil 8

„Wenn ich Sie sehe, bekomme ich immer eine Gänsehaut.”

Und dann war da noch der Personalreferent, der fragte, ob ich ihn entlasse.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Generationsproblem?

Muss ich mir eigentlich Gedanken machen, wenn das kleine Monster mir Kinderschokolade in den Adventskalender packt?

Montag, 29. November 2010

Wetterwarnung

Wieso ist eigentlich schon wieder Sibirien? Wenn dieser Winter wieder so wie der letzte wird, dann möchte ich aber auch einen richtigen Sommer. Also, Wetter ... ich warne dich! Wenn das nicht geht, dann gibt’s nämlich sofort eine Reklamation.

Freitag, 26. November 2010

Es gibt immer einen Grund

... um die Daumenschrauben anzuwenden.



Wenn Besuch bei mir anfängt zu schreien, werte ich das ja immer als ein Zeichen für Wohlbefinden. Ich muss zwar zugeben, dass ich da mitunter etwas nachhelfe, aber ein bisschen kann man ja auch etwas für seine Gäste tun. Und wenn sich jemand erneut ins Gruselkabinett traut, dann nehme ich an, dass alles erlaubt ist. Diesmal wurden dann nicht nur die Fellmonster auf Frau Momoseven losgelassen, sondern auch das kleine Monster. (Das nicht mehr ganz so kleine Monster.) Selbst schuld kann ich da nur sagen.

Montag, 22. November 2010

Akustisches Wohlgefallen

Über die Jahre hinweg wurde oft genug über zu wenig Abwechslung geklagt, wenn man am Wochenende die Nächte erobern will und dann stellt man fest, dass es da seit geraumer Zeit zu Entartungen kommt, die gar lieblich die Ohren bluten lassen. Sehr nette Freizeitgestaltung.

Samstag, 20. November 2010

Halb obdachlos

Da wurde doch glatt ein Teil des Gruselkabinetts weggepixelt. Hängt bestimmt mit dieser sogenannten inneren Sicherheit zusammen.

Donnerstag, 18. November 2010

Die lieben neuen Kollegen, Teil 7

Noch immer sitzen meine Chefin und ich nicht zusammen in einem Raum (was nicht an mir liegt – ehrlich –, aber sehr zu meinem Vorteil ist, da ich dadurch auch noch eine sehr gute Keksversorgung habe), aber schon gibt es Zweifel an meiner Arbeitsweise. Skeptisch fragte sie nämlich, ob sich meine Bondageausführungen jemals wieder lösen lassen.

Freitag, 12. November 2010

Endstation im Nirgendwo

Vom Vergessen zunehmend überwuchert fährt von diesem Bahnsteig kein Zug mehr.




Nie eilte ein Fahrgast diese Treppen hinauf. Hier hat Zeit keine Bedeutung.




Alle Brücken wurden abgebrochen. Es führt kein Weg zurück.




Die Eingänge sind zugemauert. Nur mit Schlüssel ist der Zugang möglich.




Hinter verschlossenen Türen überwintern Geschöpfe der Dunkelheit.




Manchmal kann die Vergangenheit sehr gegenwärtig sein. Sichtbar in zäher Beharrlichkeit, auch wenn die Spuren des Zerfalls nicht zu übersehen sind. Bis irgendwann das Vergessen alles wie eine Schneedecke einhüllt. Rein und weiß, als wäre nie irgendetwas gewesen.

Katholischer Elchtest

Unter den Mitbewohnern des kleinen Monsters weilt auch so ein Elch. Als eine Lehrerin meinte, dass sie ein Elch knutscht, hatte das kleine Monster die glorreiche Idee, dies am folgenden Tag real umzusetzen. Die Reaktion erstaunte mich dann etwas, statt einer Ermahnung, dass Elche nichts in der Schule zu suchen haben, war die Lehrerin sehr begeistert. So sehr, dass sie den Elch in der nächsten Woche taufen wollte. Als mir das kleine Monster dies erzählte, musste ich unweigerlich sofort feststellen, dass dies doch eigentlich sehr blasphemisch wäre. Segnen würde ja noch gehen, aber taufen? Zu der Taufe kommt es nun nicht, nachdem das kleine Monster von meinen Überlegungen erzählt hat. Es vergaß allerdings zu erwähnen, dass ich selbst ungetauft bin. Nun gelte ich wahrscheinlich als die erzkatholische Mutter oder so.

Dienstag, 9. November 2010

Theoretisch 6,666666666666 ... Augen



Frau Zia hat’s hier ausgerechnet.

Freitag, 5. November 2010

Die Heimat da draußen

Nächtlings sich durch die Straßen von Regen und Sturm treiben lassen. Warum sollte man diese Gefährten mit einem Schirm abwehren? Sie meinen es doch gut mit einem. Keine stumpfe Ruhe, kein Verharren in Annehmlichkeiten, die so unlebendig sind. Ja, es ist schon angenehm, einen trocknen und warmen Platz zu haben, aber wenn der eine Gefährte unablässig heult, dass man es nicht überhören kann und der andere energisch an die Fenster klopft, wer sollte daran zweifeln, dass das Leben nichts ist, was sich in vier oder mehr Wänden einsperren lässt? Mag das dann mitunter auch nicht so gemütlich sein.

Jenseits klimatischer Herausforderungen

Grau und nass, nass und grau. Abends das Ganze dann in Dunkel. Das kleine Monster hatte schon etwas recht, aber von diesem Konzert konnte mich keinerlei Widrigkeit abhalten. Xiu Xiu wieder mal live musste einfach sein. Aber das war nicht nur Xiu Xiu, sondern auch Former Ghosts und Zola Jesus und teilweise jeder mit jedem irgendwie zusammen. Freddy Ruppert steht Jamie Stewart sicher in nichts an Intensität nach. Wenn schon beim zweiten Song ein Drumstick zerdroschen wird, ist das ganz gewiss so. Es ist auch nicht so, dass meine Ohren nicht schon öfters über Zola Jesus gestolpert sind. Aber so richtig wusste ich erst bei Xiu Xiu, warum ich diesen Abend sehr gut daran getan habe, nicht zu Hause zu bleiben. Die Kälte da draußen war soundso bei dieser explosiven Hitze längst vergessen (jaja, damals im Molotow war es viel heißer und lauter). Und wieder ein Konzert, dass eindringlich mit aller Leidenschaft überzeugte, auch wenn es sich nicht unbedingt um Ohrenschmeichler handelt. Blut heißt Leben. Das trifft auch auf blutige Ohren zu.

Donnerstag, 4. November 2010

Die lieben neuen Kollegen, Teil 6

Tja, nun sind die Zeiten gleich vorbei, in denen ich mein eigenes Reich hatte. Zwecks besserer Kommunika - ähm, was? ach, egal - werde ich nun mit meiner Chefin einen (größeren) Raum teilen. Eigentlich kommen wir sehr gut miteinander aus, aber vielleicht sollte ich vorsichtshalber doch schon mal Platz in der Tiefkühltruhe schaffen.

Dienstag, 2. November 2010

Schwarz mit vier Pfoten

Aber es ist keines der Fellmonster. Ich habe extra noch mal nachgezählt – die haben keine sechs Augen.



Monsterdank!

Und das andere ... also, ähm ja, ich habe Angst, dass meine Kamera kaputt geht.