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Freitag, 20. Mai 2011

Langer Heimweg

Es gibt schönere Arten, ins Wochenende zu starten. Nicht nur, dass ich jetzt erst Feierabend habe - im Gruselkabinett werde ich erst nach Mitternacht sein. Mit Glück ...

Montag, 16. Mai 2011

Wunderbar schönes Wochenende

„Das Wunderbare ist immer schön, gleich, welches Wunderbare schön ist, es ist sogar nur das Wunderbare schön.”
André Breton: Das Erste Manifest des Surrealismus

Den Ausgang zur Realität aufsuchend, betrat ich diese Ansammlung von surrealen Objekten. Es wird behauptet, dass es so etwas vorher noch nicht gegeben hat; den musealen Kontext verlassend, sei aber z. B. hieran erinnert. Ein Wiedersehen gab es mit dem (un-)zerstörbarem Objekt von Man Ray. Ebenso durfte das Zitat von Isidore Ducasse nicht fehlen: „schön wie die zufällige Begegnung eines Regenschirmes mit einer Nähmaschine auf dem Seziertisch.” Das soll nun aber nicht heißen, dass diese Ausstellung langweilig war – ganz im Gegenteil. Vor weinrotem Samt (gleichfalls wie der Einband vom Katalog – sehr beliebt hierbei, denn nun haben sich schon drei solche Bücher mit surrealistischer Theamtik im Gruselkabinett angesammelt) gab es viel Faszinierendes zu sehen, das einen teilweise selbst anschaute – von böse über märtyrerisch bis zur genauen Uhrzeit.

Zu sehen gab es aber nicht nur surrealistische Dinge, sondern auch ganz reale Bloggerinnen. Sogar mehr, als nur die Beine. Das Abendprogramm gestaltete nämlich Frau Schlepp, die mich schlauerweise erst einmal reichaltiger Nahrungsaufnahme zuführte und mich anschließend mal mehr und mal weniger ortskundig durch die Gegend führte, u. a. auch zu ihrem Stammdealer. Erst durch meinen Besuch wurde mir bewusst, wie süchtig Frau Schlepp ist. Ach, ja und wahnsinnig ist sie auch noch (zumindest was einige ihrer Vorhaben betrifft). Aber ansonsten ist sie sehr nett. Und lebt auch noch.

Sonntag, 15. Mai 2011

Verschleppt



Dazu und was sonst so im Schatten der Wolkenkratzer passierte, in Welten, die die Realität übersteigen, wird berichtet werden, wenn ich wieder im Gruselkabinett (Version RL) weile.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Morgenstund hat Ungutes im Mund

Als der Untermieter heute Morgen aufwachte und sein Zimmer verließ, sagte er als erstes mehrmals: „Böse, böse, böse!”

Er meinte dann aber doch nur eines der Fellmonster und nicht mich.

Dienstag, 10. Mai 2011

Mordauftrag am Wegesrand

Sonntag, 8. Mai 2011

Für dich soll’s Schokolade regnen

Da hat sich das kleine Monster ja was Schönes einfallen lassen: 14 Tafeln Schokolade zum Muttertag!

Nur die Idee, diese auf mich niederprasseln zu lassen, war dann doch nicht so gut …

Donnerstag, 5. Mai 2011

Die lieben Kollegen, Teil 3

Heute war dann endlich der Tag, an dem alles wieder funktionierte. Dem Kollegen von der IT habe ich bei der Gelegenheit gleich mal meine Daumenschrauben gezeigt. So etwas hätte er auch, meinte er daraufhin nur. Ich muss dringend aufrüsten!

Donnerstag, 28. April 2011

Tod am Arbeitsplatz

Sind Laptop oder Rechner absolut nicht einsatzfähig, kommt das einer Entnahme lebensnotwendiger Organe näher als einer Amputation.

Mittwoch, 20. April 2011

Der Sonne fette Beute



Wäre nicht das zarte Grün an Bäumen und Sträuchern und überall, so könnte man meinen, dass der Frühling bei den zunehmend sehr warmen Temperaturen wie die ebenso schon längst verschwundenen Schneereste (war es nicht erst vor ein, zwei Wochen, als man noch Winterkleidung brauchte?) einfach weggeschmolzen ist. Und nun fühlt man sich schon mitten im Sommer angekommen, mit im Licht gleißenden Wogen, die mit jedem Wellenschlag locken und Sand, der die nackten Füße spüren will.



Mit gierigen Raubvogelaugen imaginiert man dieses erst kurz zuvor Erlebte, voller Ungeduld auf die nächsten freien Tage wartend. Wissend, dass man den Sonnenstrahlen nicht entkommen wird und das auch (noch) nicht will. Ein Raubzug, bei dem man sich freiwillig den Krallen der nun wieder scheinbar endlos scheinenden Sonne überlässt.

(Keine Sorge – mit LSF100 werde ich meinen Mondscheinteint schon behalten.)

Donnerstag, 14. April 2011

Trollkommerzialisierung

Dass das Konzept von 117+ noch nicht ausgereift ist wurde mir klar, als ich Hatr entdeckte.

Sonntag, 10. April 2011

Nasenraub

Seit längerem ist Mundraub als eigenständiger Straftatbestand abgeschafft und wird als Diebstahl nur noch auf Strafantrag verfolgt. Wenn man will, kann man also den Täter dennoch anzeigen. Stellen Sie sich vor, Sie würden Brötchen kaufen und der Bäcker beißt noch einmal davon ab, bevor er sie in die Tüte packt. In diesem Fall bleibt Ihnen demzufolge nicht nur die Empörung über diese Tat. Nach längerem Durchsuchen des Strafgesetzbuches habe ich allerdings nichts gefunden, um jemanden, der einem etwas wegschnuppert, einer gerechten Strafe zuzuführen. Wenn mir also ein Zitronenthymian verkauft wird und dabei noch einmal lange an dem Kraut gerochen wird, bleibt mir nur noch übrig, zur Selbstjustiz zu greifen. Die Nase abzuschneiden erscheint mir in diesem Fall als die passende Strafe. Leider hatte ich kein Messer bei mir.

Dienstag, 5. April 2011

Rattenschwanz

„Denken löst nicht mehr Probleme, als damit einhergehen.”

Helmut Krausser: Die letzten schönen Tage