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Vidar the Vampire (VampyrVida)

Norwegen, 2017
Regie: Thomas Aske Berg, Fredrik Waldeland
Darsteller: Thomas Aske Berg, Penda Faal, Henrik Rafaelsen, Ingvar Skretting, Brigt Skrettingland, Kim Sønderholm, Fredrik Waldeland

Vidar hat es schon als Kind nicht leicht gehabt. Es fällt schwer zu entscheiden, was schwerer zu ertragen ist: die Arbeit oder die Mutter. Zudem ist das Leben auf dem Bauernhof einfach nichts für Langschläfer. Das Image als Bauerntölpel bekommt er auch als Erwachsener nicht weg, was bei der Partnersuche erschwerend ist und so lebt er mit 33(!) Jahren immer noch bei seiner Mutter auf dem Bauernhof. Verzweifelt fleht er Jesus an … und wird erhört! Nun ist er jedenfalls ein Vampir. Dieses geschieht auf sehr unvorhersehbare Weise, wie auch der ganze Film voller absurder und grotesker Ideen steckt, wobei Jesus eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Neben dem oft schwarzen Humor findet sich in dieser Vampirkomödie gleichfalls viel Melancholisches wieder. Vidar ist auch als Vampir nicht auf der Gewinnerseite – da kann auch ein Psychiater nicht helfen. Das Tragisch-Komische der Hauptfigur macht vor allem den Charme dieses Films aus. Unterstützt wird das musikalisch vor allem von den Songs der Folkbluesband General Forsamling (glücklicherweise mit Untertiteln, denn gerade die Texte sind so passend). Nach Eat Local gibt es hiermit also wieder einmal eine sehr gelungene und besonders eigenständige Bluttransfusion.

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Trailer

Finchen1976 - 2017.09.11, 12:00

Also das wäre sicherlich mal ein Film, den ich nicht unbedingt und absolut sehen müsste, aber wenn so gar nix anderes da wäre.... (liegt aber vielleicht auch am nicht wirklich "netten" Bild *hihi*)

C. Araxe - 2017.09.11, 12:16

Der macht absolut Spaß! Sollten Sie sich unbedingt ansehen.