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Tod und Wiedergeburt

Twoday.net tut sich mit dem Sterben ja offensichtlich sehr schwer (oder zelebriert es wie ich andernorts schrieb bzw. verhudelt das einfach nur). So richtig komme ich damit auch nicht klar. Soll man nun hier noch etwas (gibt ja keine Jahresangabe zum Abschalten Ende Juni *g*) bloggen, nur teilweise oder besser gleich gar nicht? In anderen Bereichen fallen mir da Entscheidungen weitaus einfacher. Und das ganz ohne definitiv vorgegebene Deadline. Aber da war gefühlt schon etwas länger die Deadline erreicht bzw. von vornherein absehbar und folgerichtig der Tod nur eine Frage der Zeit. Und so ist das jetzt eine Erleichterung, sich nicht mehr mit Themen, Gedanken etc. beschäftigen zu müssen, die man mehr oder weniger mit Goodwill hingenommen hat, weil man ja doch etwas emphatisch ist und es auch grundsätzlich sympathisch findet, wenn Menschen anders sind. Aber auch da gibt es (bei mir) Grenzen. Wie sehr da meine (durchaus große) Toleranzgrenze mitunter überschritten wurde, stelle ich erst richtig im Nachhinein fest (und nein, ich meine nicht 117+). Und es handelt sich gewiss nicht um beispielsweise haarige Kleinigkeiten, die ich nun wieder als ein blankes Erlebnis meiner selbst erneut genieße. Es geht bzw. ging doch mehr um grundsätzliche Fragen, wie man sein Leben gestaltet. Losgelöst von dieser Unvereinbarkeit fühlt sich das auf jeden Fall sehr gut an – quasi wie ein neues Leben. Im Nachhinein frage ich mich dann schon, warum man sich das alles so schwer macht, nur weil es ein paar – zugegebenermaßen sehr schöne – Momente gab. Aber dann sollen diese auch in schöner Erinnerung bleiben. Erinnerung, Vergangenheit… das Leben geht weiter. Und darüber freue ich mich gerade mehr denn je.
zuckerwattewolkenmond - 2018.06.09, 22:24

Oh Gott,

stimmt ja. Es könnte auch Ende Juni in zehn Jahren gemeint sein. Ich hatte vergessen, daß wir hier ewige Zeiten kurz vor Weihnachten hatten. *g*

C. Araxe - 2018.06.09, 22:49

Kann gut sein, dass twoday.net mehr oder weniger ewig weiter lebt. Immer weniger benutzbar ist, aber dann doch immer noch da ist.

Typisch Ösi würde ich dennoch in diesem Fall nicht sagen (zumal VI ja aus D ist). Und ich generell Pauschalurteilen keine Aussagekraft beimesse. Ich wurde schon mehrfach als nicht typisch deutsch bezeichnet (international) oder als nicht ostdeutsch bzw. von daher stammend (national).
NeonWilderness - 2018.06.10, 16:50

Die VI-Zentrale ist zwar Freiburg, aber andere Standorte sind München und eben auch Wien. Generell kann man aus Eigentumsverhältnissen nicht notwendigerweise den Standort des Twoday-Servers ableiten — ich nehme sogar an, dass dieser immer noch in Österreich steht und aus Wien (i.e. ex-Knallgrau) gemanagt wird.
C. Araxe - 2018.06.10, 20:27

Sie werden wohl recht haben. Dann ist es eben doch gschlampert.

Oder die Ex-Knallgrauen weigern sich einfach, den Server abzuschalten. *g*
bobbingal - 2018.06.15, 11:01

oder der Rack-Schlüssel ist weg

Soll schon vorgekommen sein, dass man einen Rechner nicht abdrehen kann, weil man nicht ran kommt ...