Alien
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Freitag, 3. November 2006

Vom Fitnesswahn infiziert

Ja, ich werde jetzt sehr sportlich. Kaum zu glauben, nicht wahr? Ich sehe förmlich, wie sich bei Ihnen eine Augenbraue hebt, wenn Sie sich noch an diesen Beitrag erinnern. "Die Araxe und Sport?", werden Sie sich verwundert fragen, "Nie und nimmer!" Dabei habe ich mich vor noch längerer Zeit schon geoutet, was für einen Sport ich dennoch sehr gern habe. Gestern passierte nun im Supermarkt etwas Außergewöhnliches. Mit einem Blick wurde ich sofort darauf aufmerksam. Ich traute meinen Augen kaum und dachte an Halluzinationen von unbekannter Herkunft. Mein Mund wurde erst trocken vor Aufregung, dann setzte der Speichelfluss angetrieben von Begierde ein. "Was für eine Größe!", dachte ich verzückt, denn diese war trotz Verpackung eindeutig erkennbar. Und ab da konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen. Sofort mit nach Hause nehmen, das stand fest. Und dann einen bequemen Platz suchen. Sofa oder Bett? Egal. Hauptsache ich konnte dieses Riesenteil endlich ausgepackt vor mir sehen, um dann genüsslich ein Stück in den Mund zu nehmen. Und noch etwas mehr ... Bis, ja bis alles in meinem Mund verschwunden ist. Tja, irgendwann ist auch eine 250 g Tafel Rittersport alle.

Donnerstag, 2. November 2006

Was ich liebe

"Du hast doch Anfang 2000 oder so diese Anzeigenserie gemacht, kannst du mir mal schnell ein Bild daraus schicken?"

*grrr*

Mittwoch, 1. November 2006

All das Blut auf dem Hinterhof

Seit heute Morgen werden ein paar Häuser weiter einige Bäume niedergemetzelt. Es hört sich aber eher so an, als wenn da gerade die Formel 1 stattfindet. Schätzungsweise 1 Million Dezibel beträgt die Lärmbelästigung.

Wenn die da nicht bald fertig sind, hole ich mir auch eine Kettensäge ...

Dienstag, 31. Oktober 2006

Hinter sich bringen

Nicht, dass ich damit Probleme haben würde, aber sonderlich bedeutungsvoll finde ich es eben nicht. Anders fühlen tue ich mich jetzt auch nicht.
Und heute folgt ja auch gleich einer der schönsten Tage im Jahr, den ich zugegebenermaßen mehr oder weniger das ganze Jahr feiere. Der hängt natürlich längst an der Tür.

Edit: Gute Frage, die da gerade per Referrer gestellt wurde.
Ich überlege noch.

Sonntag, 29. Oktober 2006

Es ist Herbst

... die Ratten fallen von den Bäumen
Frühnebelfelder liegen unbestellt,
grau grauend der ferne Morgen.
Im fauligen Laube ruhen die Träume
in feuchtkaltem Schlummer.

Freitag, 27. Oktober 2006

Klecksen, nicht klotzen

Gerade, wenn man mehr als genug zu tun hat (wie es so immer ist, wenn man etwas Urlaub hatte), lässt man sich allzu gern ablenken. Zum Beispiel von diesem Rorschach-Test mit Gewinnchancen. Was müssen die mir auch jeden Tag eine Mail schicken ...

Mittwoch, 25. Oktober 2006

100% tot ... sonst nichts?

Tot wäre übertrieben, aber etwas erschöpft war ich nach meiner Rückkehr ins Gruselkabinett schon. Die Tage in Wien waren doch recht anstrengend, was nicht unbedingt am kleinen Monster lag, sondern eher an den vielen Unternehmungen in dieser Stadt.

Der Titel dieses Beitrags betrifft dann auch nicht meinen Zustand, sondern dies war der Name einer Ausstellung, deren Vernissage den äußerst passenden und schönen Abschluss meiner Reise bildete. In der Michaelergruft (zuvor genossen das kleine Monster und ich auch noch das Privileg einer Privatführung) stellen derzeit fünf Maler ihre Werke aus, die sie größtenteils in der Gruft gemalt haben. "Man sagt, es gebe Menschen, die zum Lachen in den Keller gehen, andere gehen in die Gruft zum Malen." Bewusst wurde hierbei der Begriff Maler gewählt, da es zwei Beteiligte verweigern, sich Künstler zu nennen. Sie bezeichnen sich vorsätzlich als Kitschmaler. Mit dem Terminus Kunst habe ich ja ebenfalls so meine Schwierigkeiten, daher finde ich dies natürlich sehr sympathisch. Kitsch ist in diesem Zusammenhang nicht nur als Kunstverweigerung zu verstehen, sondern vornehmlich als eine Rückbesinnung auf Handwerk, Pathos und Abbildung von ewiggültigen Situationen (Archetypen), die sich nicht dem Zeitgeist verpflichtet fühlen.

Bei der Vernissage  traf ich auch "alte" Bekannte wieder und zwar den Leiter des Bestattungsmuseums. Durch ihn erfuhr ich, dass ich doch schon etwas eher nach Wien hätte kommen sollen, denn im Rahmen der Nacht der Museen gab es ein Sargprobeliegen, welches mit 450 Besuchern auch sehr rege in Anspruch genommen wurde.

Neben den drei geschenkten Särgen erwarb ich an diesem Abend auch noch einen Sarg aus der Michaelergruft. Ein kleiner Beitrag, dass dieser Ort des Memento Mori erhalten bleibt.
Es leben die Toten!


Mehr Bilder hier.

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Heidenspaß

Den gab's bisher. Trotz Heidenkummer - fremdbestimmt, aber gewollt und Rucksackkummer - eigenbestimmt, aber nicht gewollt. Sehr gut weiß ich nun wieder, warum ich unbedingt erneut nach Wien wollte, was ich auch nie vergessen habe. Und das kleine Monster weiß inzwischen, warum es diesmal mitwollte. Es ist nämlich einfach sehr schön hier. Ein besonderes Vergügen ist es allerdings, wenn man den ganzen Abend den Herrn Baron ärgern kann. *g*

Montag, 16. Oktober 2006

Die Piefkes kommen

Nun wird meine Drohung bald verwirklicht werden. Morgen zu dieser Uhrzeit werde ich durch den Nachthimmel gleiten, das kleine Monster neben mir, denn diesmal kommt es mit.
Es freut sich sehr darauf. Und ich auch.

Mal schauen, was die Pfuscher machen.

Zentralfriedhof

Jetzt, nur jetzt

Lebe ich. Es gibt kein Morgen, es gibt kein Gestern. Nur den Augenblick. Den endlosen. Ich wünschte, ich könnte mich daran festkrallen. Für alle Ewigkeit diese Intensität erleben. Leben in allen Poren, pulsierend in allen Adern. Und dennoch weiß ich, dass es vergänglich ist. Unerbittlich wird die Sonne aufgehen, mich lehren, dass ein Tag auf den andern folgt. Dass man nie die Zeit anhalten kann. Nur für einen endlosen Moment. Dann wird ein nebliger Morgen dämmern, aber ich werde mich dennoch daran erinnnern, dass ich für eine kurze Zeit die weite Endlosigkeit gespürt habe.

Samstag, 14. Oktober 2006

Wasserwerfer vorm Gruselkabinett

Hubschrauber kreisen über dem Haus. Mülltonnen brennen, Steine fliegen. Polizeigroßeinsatz - wohl tausende Polizisten sind auf der Straße und hunderte von Polizeiwagen. Hier ist zurzeit die Hölle los. Und das alles wegen ca. 50 Idioten (Edit: rund 180 sollen es doch gewesen sein).

Freitag, 13. Oktober 2006

In einem anderen Leben

... werde ich bestimmt eine Katze, habe ich jetzt mal so beschlossen.

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Blutende Wege

Ich liege wie bei Leichen,
Ich warte auf mein Blut,
Das rennt auf Steine sich hart,
Weil in ihm die Sehnsucht nicht ruht.

Max Dauthendey

Ziellose Unordnung

Es ist immer wieder interessant, wenn etwas über Blogs und übers Bloggen geschrieben wird. Vor allem aber meist sehr amüsant. Krampfhaft wird sich bemüht, eine passende Schublade zurechtzuzimmern und wenn da nicht alles reinpasst, dann liegt das natürlich nicht an der Schublade, sondern an dem Inhalt, der partout nicht einsehen will, dass er nur Inhalt dieser Schublade zu sein hat. Infolgedessen gibt es dann Äußerungen wie diese:
"Was der Blogosphäre jedoch fehlt, ist die 'ordnende Hand', die dafür sorgt, dass Blogger nicht über das Ziel hinausschießen."
(Quelle)