Montag, 22. Januar 2007
Samstag, 20. Januar 2007
Save me
No ones save me. But i can save myself. The only option for me. And i use this.
Verschlingender Morast - Morast verschlingen
Der Boden gibt nach und schmatzt gierig unter den Fußsohlen. Schlamm quillt zwischen den Zehen hervor. Bis zu den Knöcheln, knietief und weiter und weiter. Ein langsames Hinabgleiten auf des Moores Grunde bis nur noch träge glucksende Schwärze ringsherum ist. Dort im Dunkel ruhen bis die Feuchtigkeit weicht, um dann mit dem nährenden Humus zu wachsen. Ein Absinken und wieder Aufsteigen.
Immer und immer wieder ...
Donnerstag, 18. Januar 2007
Allerneuste Erkenntnisse in der Genetik
Falls Sie noch immer keine Ahnung haben, um welches Gen es sich handelt, so kann ich es hier auch noch mal in aller Deutlichkeit sagen: das Klugscheißer-Gen.
Mittwoch, 17. Januar 2007
Charts
Dienstag, 16. Januar 2007
Unmotiviert
Hilft nur noch eines.
Montag, 15. Januar 2007
Web2.0-geschädigt
Freitag, 12. Januar 2007
Nur der Regen
Nur der Regen sich her zu mir bewegt,
Der Regen, der stumpf auf das Fensterbrett schlägt.
Nur die Kerze am Bett mir ihr Licht hinhält,
Sonst Einsamkeit im Ohr mir bellt.
Sonst sitzt nur Dunkel an meiner Tür,
Und der Regen, den ich als Herzklopfen spür',
Der Regen, der Tropfen um Tropfen zerschellt,
Als renn' er den Kopf sich ein an der Welt.
Der Regen, den ich wie Herzjagen spür',
Überschwemmt, und die Welt bleibt mir trotzdem dürr,
Ich starre die lautlose Lichtflamme an,
Die an der Kerze hartnäckig zehren kann.
Und die Kerze und ich, wir verstehen uns still:
Es verzehrt mich mein Blut, das sich totsehnen will.
Meine Sehnsucht muß sich ins Bett mit mir legen,
Sie nagt wie die Flamm' und ist verrannt wie der Regen.
Max Dauthendey: Der weiße Schlaf - Lieder der langen Nächte
Donnerstag, 11. Januar 2007
Zappenduster
Mittwoch, 10. Januar 2007
Horrorvorstellung
Montag, 8. Januar 2007
Der Tod ist ein Meister aus Glas
Und es bedarf einer Meisterin, um solche Glasperlen herzustellen (ausgenommen der letzten - das ist mein bescheidener Erstversuch). An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für diese verkopfte Ansammlung von Freund Hein und Freundeskreis bei Frau Vienna-beads bedanken.
Ein Aas
Wir sahn im Laternenschein?
Es war ein schändlich Aas, am Wegrand kaum geborgen
Auf Sand und Kieselstein.
(frei nach Baudelaire)
Immer noch liegt die Leiche da. Vor ein paar Tagen schon hatte ich sie aus dem Gruselkabinett entfernt. Es war dringend notwendig gewesen. Nur allein deswegen, weil die Katzen sich andauernd daran zu schaffen machten, aber auch so kann man nicht ewig so ein Teil in der Wohnung aufbewahren. Ich hatte allerdings nicht daran gedacht, dass der Kadaver vor der Haustür nicht sofort entfernt wird und ich ihn so immer wieder sehen muss. Und auch das kleine Monster. Beim Anblick des Leichnams wurde es heute Morgen, während es noch dunkel war, richtig sentimental und fragte mich, ob wir nicht zum Andenken einen Zweig vom Weihnachtsbaum behalten könnten.
Samstag, 6. Januar 2007
Gute Nacht, Nacht!
Wie habe ich sie genossen, die stillen Stunden, die nur mir und dir, Nacht, gehörten. Schweigend hörte ich der Stille zu. Tief saugte ich die Dunkelheit auf. Eine Ruhe, wie ich sie nun länger nicht mehr haben werde, breitete sich fühlbar aus. Lebe wohl, Nacht. Du wirst auch ohne mich zurechtkommen. Ganz sicher.
Zum Trost sei dir gesagt, dass ich dich in meinen Träumen besuchen werde.
Freitag, 5. Januar 2007
Heimatkunde
Bei der Beschreibung eines Bahnhofs hat sich auch nicht allzu viel geändert. Statt Mitropa müsste man nur McDoof schreiben. Sehr schön finde ich die alten Fahrkarten aus dicker Pappe (ja, die sind echt).
Zu subversiven Themen fühlte ich mich damals schon hingezogen, wie man unschwer erkennen kann. Voller Hingabe malte ich diesen Schädling der produktiven Landwirtschaft.
Das Heft ist außen ganz vergilbt und fällt fast auseinander. Kein Wunder, bei dem Alter. Wenn ich es durchblättere, kommt es mir allerdings gar nicht so vor, dass es schon so lange her ist. Aber wenn ich daran denke, dass inzwischen das kleine Monster die 2. Klasse besucht, dann komme ich mir doch etwas alt vor.