Alien
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Freitag, 20. Januar 2006

Blutbad

... wenn man im morgendlichen Tran vergisst, die Shampooflasche wieder richtig zu schließen.

Edit: Ich weiß zwar nicht wie ich darauf komme, aber hierzu fallen mir noch diese Bilder ein.

Donnerstag, 19. Januar 2006

Ich weiß nichts mehr

Seit gestern.

Die Welt von heute

... ist von tiefgreifenden Veränderungen zugunsten des Fortschritts, von gegenläufigen Tendenzen und vielfältigen Widersprüchen geprägt.

Bericht des Zentralkomitees der SED an den XI. Parteitag, 1986

Mittwoch, 18. Januar 2006

Schneemonster

Heute Morgen im Park angetroffen.

Dienstag, 17. Januar 2006

Kassettiges

Die Frau Budenzauberin wärmt ja momentan vergangene Zeiten auf, zuallererst wurde sich mit voller Berechtigung der Thematik Kassetten zugewendet. Dass diese für eine Jugend in der DDR noch viel wichtiger waren, können wahrscheinlich nur jene nachvollziehen, die diese ebenfalls erlebt haben. Denn selbst wenn man gewollt und gekonnt hätte, die Plattenläden hätten kaum etwas hergegeben. So blieb eben wirklich nur selbst aufnehmen übrig. Auch wenn ganz klar die Westmedien bevorzugt wurden (so man denn die Möglichkeit hatte - armes "Tal der Ahnungslosen" wie es so schön hieß), gab es doch viel hörenswertes bei den Ostsendern. Vor allem bei dem Jugendradiosender DT64. Nicht nur, dass meist mit Rücksicht auf die Hörer die Titel ausgespielt wurden, es gab auch Sendungen, in denen komplette Alben gespielt wurden. Am besten war Parocktikum - Indie-Musik in all seiner Bandbreite. Hier konnte man auch Bands der zunehmend wachsenden Indie-Szene ( Die anderen Bands) der DDR hören.

Für all die Kassetten (wohl knapp 50), die ich damals aufgenommen habe, wurde für jede liebevoll ein Cover gebastelt. Hier im Gruselkabinett habe ich leider keine richtigen Mix-Tapes mehr. Eventuell verstauben die noch bei meiner Mutter. Aber ein paar der alten Tapes geistern auch hier herum. Ein Exemplar ist unten abgebildet. Und auch ein Beweisstück, dass Luxusgüter (Wah! Kassetten waren lebensnotwendig!) sehr überteuert waren, d.h. in Zahlen ausgedrückt: 22 DDR-Mark.

(Anklicken für Großansicht)

Montag, 16. Januar 2006

Jagdtrieb

Ich liebe Baumärkte. Schier unbegrenzt sind die dortigen Möglichkeiten. Nicht die des Flirtens, auch wenn die dort sehr ergiebig sein sollen - dafür habe ich keine Blicke übrig, ausschließlich die Warenwelt zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Das Angebot wirkt ungemein inspirierend auf mich und wird meist nicht dem ursprünglichen Zweck entsprechend verwendet.

Den Verdacht, dass sich in Baumärkten nicht nur Kunden aufhalten, die gezielt etwas für ihre handwerklichen Vorhaben suchen, habe ich, da mir dies vertraut ist, schon länger. Etwas Gedanken macht man sich dann aber doch, wenn hinter einem ein Kunde, der optisch einem Hinterwäldler-Horrorfilm entsprungen sein könnte, zu einem Beil greift, es beinahe zärtlich in der Hand wiegt und "Schönes Beil" murmelt, dabei diablolisch grinsend. Das sind nun natürlich böse Verdächtigungen, denen ich allerdings auch schon selbst ausgesetzt war.

Neben Baumärkten besuche ich auch gern Flohmärkte. Beides sind ja sehr schöne Jagdgründe. Es kommt vor, dass ich beide Reviere nacheinander besuche. So auch an einem Tag, an dem ich auf einem Flohmarkt Pfeil und Bogen nebst Köcher erstanden hatte. Diese blieben im Baumarkt nicht unbemerkt.
Ein Kunde machte etwas verängstigt einen Mitarbeiter darauf aufmerksam. Dieser meinte dann aber nur lapidar: "Tja, ist nicht ungefährlich hier."

Sonntag, 15. Januar 2006

Am Wochenende an der Nordsee

Und in den Alpen, im Harz, im Teutoburger Wald, in Dänemark, in Schweden, in Norwegen, in Finnland, am Grand Canyon, in Las Vegas (Achtung! Exhibitionisten treiben sich in Auto-Kinos herum), in den Rocky Mountains, in Miami, in Cape Canaveral und, und, und ...

Dieser Wunsch wurde nun hier erfüllt.

Freitag, 13. Januar 2006

Rot

"Hier gibt es Wände, die du nicht überwinden wirst, Wände, die ich mit Schimpfworten und Drohungen bedecken werde, Wände, die für immer die Farbe getrockneten Blutes, vergossenen Blutes haben."

André Breton / Paul Éluard: Die unbefleckte Empfängnis

Rot ist nicht nur an den Wänden. Rot ist in mir.
Hitzig auflodernd, warm glimmend oder auch nur verschorfte Trägheit, in die sich das Feuertier zur Ruhe begeben hat.
Wenn ich die Augen schließe, kann ich es sehen.

Donnerstag, 12. Januar 2006

Delikatessen

Heute beginnt ein neuer Prozess und es gibt immer noch keine Verfilmung. Oder habe ich etwas verpasst?
Nun ja, in zehn, zwanzig Jahren wird es dann sicher auch ein Musical geben.

Wurzelwerk im Ohr

All this running around,
well it's getting me down
Just give me
a pain that I'm used to
I don't need to believe
all the dreams you conceive
You just need to achieve
something that rings true


Als Kind der Achtziger hörte ich in jungen Jahren viel Depeche Mode und dergleichen. Die musikalische Reise ging dann weiter über Punk, Gothic und Industrial. Inzwischen weile ich wieder öfters in seichteren musikalischen Gewässern, zurück zu den Wurzeln, Retroisierung par excellence - eben auch Depeche Mode gehören dazu. Und ich muss sagen, das neue Album "Playing The Angel" gefällt mir ausgesprochen gut, wohl auch, weil es Reminiszenzen an frühe Jahre gibt. An dieser Stelle möchte ich nochmals meinen Dank an die Frau Sünderin aussprechen, der ich diese Gabe zu verdanken habe.

Mittwoch, 11. Januar 2006

Schnukkelige Sachen

Herr Twoblog fragte, Frau Araxe antwortet:

Sie lieben Abwechslung?

Dann schaffen Sie sich eine Katze an, möglichst noch etwas jünger (so wie die hier), dann werden Sie fast täglich mindestens ein aufregendes Erlebnis haben.

Eine kleine Auswahl:
  • Lampen werden angeschaltet (gerne sehr früh morgens oder mitten in der Nacht).
  • Ehemals neue Rollen Toilettenpapier werden komplett abgewickelt.
  • Zimmerpflanzen sind entweder in stetiger Bewegung (der Boden ist bevorzugtes Ziel) oder werden bis zum Nichtmehrvorhandensein dezimiert.
  • Teelichter werden zur Mangelware, wenn man sich nicht die Mühe macht, nach perforierten Überbleibseln in den entlegensten Winkeln zu suchen oder nicht im Besitz eines Safes mit Zahlenschloss ist.
  • Prinzipiell wird sämtliche Nahrung, die sich im Gruselkabinett befindet, für sich beansprucht. Und zwar innerhalb von Sekunden.
  • Auf dem Bildschirm ist nichts mehr zu sehen, weil kleine Katzen plötzlich Mäuse (d.h. den Cursor) jagen.

Kinder und Kultur

Ein schwieriges Thema, das oft mit Quengeleien seitens der Kinder verbunden ist, wie man immer wieder hört.
Und so maulte auch das kleine Monster: "Wann gehen wir denn endlich mal wieder in ein Museum?"

Dienstag, 10. Januar 2006

5-Minuten-Glück

Der frühe Morgen tauchte alles in ein rosiges Licht, das aus sich selbst heraus leuchtete und lautlos zärtliche Worte der Wärme und Geborgenheit flüsterte.

... dann siegte wieder die klirrende Kälte.

Montag, 9. Januar 2006

Wie die Brotdose laufen lernte

Am letzten Schultag im vorherigen Jahr fiel mir des Abends beim Abwasch ein, dass ich die Brotdose vergessen hatte. Sie befand sich im Zimmer vom kleinen Monster und das schlief schon. Ach, dachte ich, das hat auch noch Zeit. Hin und wieder fiel mir die Brotdose in den vergangenen Wochen erneut ein, das war es dann aber auch - mehr passierte nicht. Und so kam es dazu, dass sie zu mir kam:

Freitag, 6. Januar 2006

Das Panthol-Experiment

In der Alchemistenküche des Gruselkabinetts brodelt es. Welches der üblichen begehrten Ziele soll erreicht werden?
Die Erschaffung von Gold, des Steins der Weisen oder eines Homunculus? Letzteres ist der Fall. Ein künstliches Wesen, genauer eine neue Art von Blogger ohne Fehl und Tadel.
So ungefähr ...

Jeder, der schon etwas länger bei twoday.net ist und sich auch etwas mit den hier Bloggenden beschäftigt hat, dem wird Herr WVS kein Unbekannter sein. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Konflikten. Hier geht es allerdings nicht darum, wer daran die Schuld trägt, sondern es soll ein neues Kapitel begonnen werden, bei dem alte Fehden außer Acht gelassen werden. Es zählt nun mehr nur noch das, was jeder der Beteiligten jetzt und in Zukunft tut. Hiermit kann von allen eine Selbstverpflichtung eingegangen werden, die grob umrissen folgendes enthält:

Keine Diskriminierungen auf Grund von Herkunft, ethnischer, politischer oder religiöser Zugehörigkeit, sozialen Gewohnheiten, sexuellen Neigungen, Sprachen, Geschlecht, Behinderung, Alter oder äußerlichen Merkmalen. Um das zu vereinfachen, geht es um einen Verzicht auf jede Art von Kritik, sei diese auch konstruktiv gemeint, da teilweise nur schwer zu entscheiden ist, inwieweit es sich hierbei um neutrale Formulierungen handelt oder diese abwertend gemeint sind. Das trifft ebenfalls auf alle Formen von Ironie zu. Eingeschlossen sind selbstredend Beleidigungen und Verleumdungen im üblichen Sinne.

Dies betrifft Äußerungen in Beiträgen oder Kommentaren, in denen beteiligte Blogger direkt angesprochen werden, aber auch indirekte Verallgemeinerungen, aus denen ersichtlich wird, dass damit bestimmte Blogger gemeint sind oder auch nur gemeint sein könnten.

In Zukunft wird sich also zeigen, wer wirklich willens ist auf dieses zu verzichten. Das bedeutet ganz klar eine Selbsteinschränkung bei der Themenauswahl der Blogeinträge, aber ich denke, es gibt genügend andere Themen, mit denen man sich beschäftigen kann.

Ich muss dazu sagen, dass die Auseinandersetzungen für mich teilweise einen gewissen Unterhaltungswert hatten. Ich war aber auch nie direkt involviert. Man möge mir dies nachsehen, mein Humor ist ... nun ja. Für die Beteiligten war es dann aber wohl teilweise weniger lustig.

Zu diesem Experiment des besseren Miteinanderauskommens möchte ich noch anmerken, dass ich nicht gewillt bin, mich direkt mit jedem Blogeintrag und Kommentar zu beschäftigen. Es kann sich aber gerne an mich gewandt werden, wenn es Fragen oder Probleme gibt. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass ich nicht im Besitz eines Heiligenscheins und auch nur ein Mensch mit all seinen Schwächen und Fehlern bin, dem nur ein subjektives Urteil möglich ist. Wahre Objektivität gibt es nicht.

So und nun ist es hier an der Zeit, sich zu der oben genannten Selbstverpflichtung zu bekennen.