Alien
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Mittwoch, 11. November 2009

*KREISCH*

Die Katakomben sind wegen Vandalismus bis Ende 2009 geschlossen ...

In Watte gepackt

Das sind ja ziemlich benebelte Welten, die sich da auftun für jemanden, der keine Betäubung beim Zahnarzt kennt und in dessen Hausapotheke Aspirin Fremdkörper wären. So halbwegs schmerzbefreit denkt man darüber nach, ob es nicht doch besser wäre, in das Reich des Schmerzes zurückzukehren, weil dort auch die nicht minder messerscharfe Klarheit herrscht.

Samstag, 7. November 2009

Abwärts + Absturz



Wer behauptet, dass das Hamburger Publikum nur lahm in der Gegend rumstehen kann und kaum begeisterungsfähig ist, wäre gestern Abend eines Besseren belehrt worden. Und wenn ich bisher gedacht habe, dass ein paar Bier bei mir eigentlich keine große Wirkung haben, so habe ich mich auch geirrt. Ein Abend mit Seltenheitswert – in jeder Hinsicht.

Donnerstag, 5. November 2009

(Kein) Schwein gehabt?

Das kleine Monster grippt, aber nicht schlimm.
Schlimm ist nur, dass kein Test gemacht wurde. Das würde mich nämlich schon sehr interessieren, ob es nun Schweinegrippe ist oder nicht.

Dienstag, 3. November 2009

Ohne Taxi

Nun rückt der Zeitpunkt, an dem ich eines der schönsten Geburtstagsgeschenke in Anspruch nehmen werde, immer näher. Weit davon entfernt, das alles durchzuplanen, würde ich mich aber dennoch über Anregungen freuen. Wer also dem Gruselkabinett entsprechend spezifische Tipps für Paris hat (oder einfach alles, was ansonsten empfehlenswert und nicht auf der ersten Seite eines Reiseführers nachzulesen ist), möge mir diese hier bitte gern mitteilen. Als Dank wird sicher der eine oder andere Hühnerfuß bereit gehalten.

Freitag, 30. Oktober 2009

So was in der Art wie Halloween

Das Gruselkabinett wird mit Spinnweben verhangen, der geschnitzte Kürbis flackert böse grinsend vor sich hin. Wenn es an der Tür läutet, wird Süßes oder Saures begehrt. Ebenso Salziges oder Scharfes. Die auf einem Teller gestapelten Finger werden voller Gier erwartet, aber auch die Spinnen auf dem Teller daneben werden nicht verschmäht werden ... Mit anderen Worten: es ist mal wieder so weit – der unheimlichste Tag des Jahres ist genau heute.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Einen Zahn zulegen

Und noch einen. Und noch einen. Und ...



Über solche Geschenke freue ich mich natürlich. Dabei habe ich noch nicht mal Geburtstag.

Freitag, 23. Oktober 2009

Elbgrippe

Mir träumte, ich wäre an einem breiten Strom irgendwo tief im Süden. Der Himmel war grau, von Wolken schwer. Kalt wehte der Wind und stetig fiel der Regen hernieder. Im Vorübergehen meinte jemand, dass sich der Fluss an der Elbe angesteckt hätte.

All die Züge, die ohne einen fahren

Kurz vor Mitternacht auf dem Heimweg von einem kleinen, feinen Konzert voller Süße beim Vorüberfahren am Hauptbahnhof daran denken, auszusteigen und den nächstbesten Zug irgendwohin zu nehmen. Allen Ballast, den man so im Leben angesammelt hat, einfach auf dem Bahnsteig zurückzulassen und sich ins Unbekannte zu stürzen. Hin zu einer endlosen Weite, von der man sich Freiheit erhofft. Es sind nicht nur die kleinen Sicherheiten und die mehr oder weniger großen Verpflichtungen, die einen sitzen und heimwärts fahren lassen, sondern vor allem die gnadenlose Gewissheit, dass man sein Gepäck immer bei sich hat, auch wenn man es gar nicht gepackt hat. Dennoch kommt da dann und wann diese Sehnsucht auf, die nur Bahnhöfe und noch viel mehr Häfen füttern. Versprechen die Gleise schon eine unfassbare Weite, so lockt das Wasser mit Unendlichkeit.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Das weiße Band


Österreich / Deutschland / Frankreich / Italien, 2009
Regie: Michael Haneke
Darsteller: Christian Friedel, Leonie Benesch, Ulrich Tukur, Ursina Lardi,
Burghart Klaußner

Das weiße Band – ein Zeichen für Unschuld und Tugend, die diese Kinder längst verloren haben und die ihnen erst recht nicht wieder eingeprügelt werden kann. Sie wachsen unter äußerst autoritären Bedingungen (als Erziehung mag man so etwas heutzutage gar nicht mehr bezeichnen) und voller Brutalität in einem protestantischen Dorf in Norddeutschland in Zeiten kurz vorm Ersten Weltkrieg heran. Und mit ihnen wächst im Verborgenen etwas anderes. Wer Grausamkeit sät, wird noch mehr Gewalt ernten. Wenn man in die Augen dieser Kinder blickt, so ahnt man, dass die Misshandlungen früher oder später ihre Folgen haben werden. Diese Blicke vergisst man nicht so schnell – ebenso wie den ganzen Film nicht, der in seinen stillen Schwarzweißbildern keinesfalls ruhig sondern unsagbar erdrückend wirkt.

Official Site
Trailer (2)

Samstag, 17. Oktober 2009

Spanisches Vorkommnis

In letzter Zeit habe ich vermehrt auf Besucher aus Spanien geachtet, aber seit dem sich das erledigt hat, brauche ich das eigentlich nicht mehr. Eigentlich dann aber doch, weil ich neugierig bin, wer sich da außerdem stets aus warmen Gefilden ins blutgefrierende Gruselkabinett verirrt. Ich würde mich sehr freuen, wenn auf irgendeine Weise meine Neugier befriedigt wird.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Wissen, was gut ist

Vornehmlich bevorzuge ich ja die heimische Küche des Gruselkabinetts. Da weiß man genau, was für Zutaten verwendet werden und es gibt immer das absolute Wunschmenü. Und wenn der Abwaschdienstleistende nicht gerade verreist ist, so klappt das oft auch ganz gut, ohne dass ich mich darum kümmern muss. Dabei kann einem aber auch einiges entgehen, wenn man nicht darauf achtet, was außerhäusig so angeboten wird. Dass nämlich etwas schon längst in Gourmetkreisen Einzug gehalten hat, das viele Leser des Gruselkabinetts zutiefst verabscheuen. Zugegebenermaßen musste ich auch erst zweimal lesen, was in der Küchenwerkstatt mit Mozzarella angestellt wird, aber nach kurzer Recherche stellte ich fest, dass das durchaus kein Einzelfall ist. Glucodermaphilie ist also doch weitaus verbreiteter als man so denken könnte.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Gedanken aus der Provinz



Nach wie vor kann ich nicht so recht begreifen, wie die Weite der Landschaft, die Unendlichkeit des Himmels jenseits der Häuserschluchten, mit so viel Begrenztheit aufwarten kann. Wenn ich es inzwischen nicht schon anders erlebt hätte, dann könnte man meinen, dass einfach die Inspirationen des Großstadtlebens fehlen, wobei diese auch zu Stumpfsinn führen können oder eben erst gar nicht ein Entkommen vor diesem bieten. Und dann kommt auch still und leise die Frage auf, ob das, was ich als Mangel empfinde – das Fehlen von etwas, was man als open-minded bezeichnen könnte, das Einlassenkönnen und auch Wollen auf all das, was über das Alltägliche hinausgeht – , nicht eigentlich das Normale ist. Das Leben einfach nur bedeutet, dass die elementaren Grundbedürfnisse befriedigt werden, etwas Unterhaltung zur reinen Zerstreuung eingeschlossen. Und das reicht dann auch schon. Für mich ist es trotzdem nicht nachvollziehbar, dass es da keinen Hunger gibt, der nicht den Magen meint. Diesen könnte ich sogar weitaus besser ignorieren, als wenn es mich nach geistiger Nahrung verlangt. Oder den Drang nach Kreativität. Ja, das mag nicht lebensnotwendig sein und sogar teilweise dem Leben entgegengesetzt gegenüber stehen, wenn sich die Gedanken von allem gegenwärtigen Sein lösen und eigene Welten beleben, die unabhängig davon sind. Auf dieses Mehr könnte ich allerdings nie verzichten.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Nur ein winziger Tropfen

... sonst steigt er in den Kopf. Oder So. Aber ich freue mich ja auch über kleine Blutspenden. Vielleicht sorgen die ja auch für etwas Erleuchtung.