Mittwoch, 11. November 2009
In Watte gepackt
Samstag, 7. November 2009
Abwärts + Absturz
Wer behauptet, dass das Hamburger Publikum nur lahm in der Gegend rumstehen kann und kaum begeisterungsfähig ist, wäre gestern Abend eines Besseren belehrt worden. Und wenn ich bisher gedacht habe, dass ein paar Bier bei mir eigentlich keine große Wirkung haben, so habe ich mich auch geirrt. Ein Abend mit Seltenheitswert – in jeder Hinsicht.
Donnerstag, 5. November 2009
(Kein) Schwein gehabt?
Schlimm ist nur, dass kein Test gemacht wurde. Das würde mich nämlich schon sehr interessieren, ob es nun Schweinegrippe ist oder nicht.
Dienstag, 3. November 2009
Ohne Taxi
Freitag, 30. Oktober 2009
So was in der Art wie Halloween
Dienstag, 27. Oktober 2009
Einen Zahn zulegen
Über solche Geschenke freue ich mich natürlich. Dabei habe ich noch nicht mal Geburtstag.
Freitag, 23. Oktober 2009
Elbgrippe
All die Züge, die ohne einen fahren
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Das weiße Band
Österreich / Deutschland / Frankreich / Italien, 2009
Regie: Michael Haneke
Darsteller: Christian Friedel, Leonie Benesch, Ulrich Tukur, Ursina Lardi,
Burghart Klaußner
Das weiße Band – ein Zeichen für Unschuld und Tugend, die diese Kinder längst verloren haben und die ihnen erst recht nicht wieder eingeprügelt werden kann. Sie wachsen unter äußerst autoritären Bedingungen (als Erziehung mag man so etwas heutzutage gar nicht mehr bezeichnen) und voller Brutalität in einem protestantischen Dorf in Norddeutschland in Zeiten kurz vorm Ersten Weltkrieg heran. Und mit ihnen wächst im Verborgenen etwas anderes. Wer Grausamkeit sät, wird noch mehr Gewalt ernten. Wenn man in die Augen dieser Kinder blickt, so ahnt man, dass die Misshandlungen früher oder später ihre Folgen haben werden. Diese Blicke vergisst man nicht so schnell – ebenso wie den ganzen Film nicht, der in seinen stillen Schwarzweißbildern keinesfalls ruhig sondern unsagbar erdrückend wirkt.
Official Site
Trailer (2)
Samstag, 17. Oktober 2009
Spanisches Vorkommnis
Dienstag, 13. Oktober 2009
Wissen, was gut ist
Sonntag, 11. Oktober 2009
Gedanken aus der Provinz
Nach wie vor kann ich nicht so recht begreifen, wie die Weite der Landschaft, die Unendlichkeit des Himmels jenseits der Häuserschluchten, mit so viel Begrenztheit aufwarten kann. Wenn ich es inzwischen nicht schon anders erlebt hätte, dann könnte man meinen, dass einfach die Inspirationen des Großstadtlebens fehlen, wobei diese auch zu Stumpfsinn führen können oder eben erst gar nicht ein Entkommen vor diesem bieten. Und dann kommt auch still und leise die Frage auf, ob das, was ich als Mangel empfinde – das Fehlen von etwas, was man als open-minded bezeichnen könnte, das Einlassenkönnen und auch Wollen auf all das, was über das Alltägliche hinausgeht – , nicht eigentlich das Normale ist. Das Leben einfach nur bedeutet, dass die elementaren Grundbedürfnisse befriedigt werden, etwas Unterhaltung zur reinen Zerstreuung eingeschlossen. Und das reicht dann auch schon. Für mich ist es trotzdem nicht nachvollziehbar, dass es da keinen Hunger gibt, der nicht den Magen meint. Diesen könnte ich sogar weitaus besser ignorieren, als wenn es mich nach geistiger Nahrung verlangt. Oder den Drang nach Kreativität. Ja, das mag nicht lebensnotwendig sein und sogar teilweise dem Leben entgegengesetzt gegenüber stehen, wenn sich die Gedanken von allem gegenwärtigen Sein lösen und eigene Welten beleben, die unabhängig davon sind. Auf dieses Mehr könnte ich allerdings nie verzichten.