Montag, 5. Oktober 2009
Sonntag, 4. Oktober 2009
In Vollmondnächten
Freitag, 2. Oktober 2009
Null Sommer
Mittwoch, 30. September 2009
Servicewüste Gruselkabinett
Dienstag, 29. September 2009
Nur fürs Bett

Montag, 28. September 2009
Wahlergebnisse
Ausschlafen, Lieblingsflohmarkt besuchen, letzte Sonne an der Elbe genießen, Nachtisch, der nichts mit Tisch zu tun hatte.
Weniger gute Wahl:
Fauler Abwaschservice.
Schlechte Wahl:
Angelegenheit von Mehrheiten.
Montag, 21. September 2009
Ein ganz besonderer Saft
Mittwoch, 16. September 2009
Antichrist
Regie: Lars von Trier
Darsteller: Willem Dafoe, Charlotte Gainsbourg
Das Böse ist Satan, ist Natur, ist eine Frau. Die Natur ist nicht nur im Wald dort draußen, im schon lange verlorenen Paradies, das immer noch Eden genannt wird. Tief im Innern, genährt von Angst, lauert es auf seinen Auftritt. Die Ängste sind groß und so wächst das Böse. Trauer, Schmerz und Verzweiflung – die drei Bettler, die als Reh mit Totgeburt, sprechender Fuchs und nicht tot zu kriegender Rabe erscheinen – geben sich nicht mit kleinen Almosen zufrieden. Bei diesem Film geht es aufs Ganze. Dem Zuschauer wird viel, vielfach auch alles abverlangt. Kein Popcornkino und demzufolge alles andere als leicht verdaulich, was nicht nur an den detaillierten Gewaltszenen liegt. Mag da manchmal auch etwas zu viel Pathos aufgetragen und zu viel Symbolik hineingestopft sein, zu sehr (küchen-)psychologisiert oder zu sehr misogyne Klischees bemüht werden – sehr beeindruckend ist das zweifelsohne und deswegen auch wieder passend, auch wenn es alles andere als angenehm ist. Eine beunruhigende Wirkung, wenn das „Chaos regiert”, wie der sich selbstzerfleischende Fuchs schon weiß, die man so schnell nicht wieder los wird. Ein äußerst faszinierender filmgewordener Albtraum.
Official Site
Trailer
Montag, 14. September 2009
Kleine Sprünge kurz vorm Herbst
Dem Sommer, der eigentlich schon fast Herbst ist, noch ein paar Stunden abtrotzen und ins doch schon recht kühle Wasser springen. Nur noch etwas in diesem Sommer verweilen, der trotz aller Widrigkeiten so viel zu bieten hatte, dass der Abschied schwer fällt und das, obwohl die nachfolgende Jahreszeit eigentlich die liebste ist. Später dann ein kurzer „Sprung aus den Wolken” und in andere Gefilde, die eine Großstadt nächtlings zu bieten hatte. Die heimelige Geborgenheit kann noch warten. Später dann, wenn nur noch Regen und Sturm da draußen herrschen, ist es bloß ein Katzensprung in wohlige Wärme, der man sich noch zur Genüge widmen kann, wenn einem nicht danach ist, sich den spröden, aber nicht minder leidenschaftlichen Naturgewalten hinzugeben. Irgendwie wird sich das auch verbinden lassen.
Freitag, 11. September 2009
Nicht zu vernachlässigende Maßeinheiten
„ ... her brow five kisses broad, her neck ten kisses long”
Oder um Galileo Galilei zu Wort kommen zu lassen:
„Alles messen, was messbar ist - und messbar machen, was noch nicht messbar ist".
Mittwoch, 9. September 2009
Unterforderung im Berufsleben
Nachdem geklärt ist, warum ich das tun werde, frage ich erst einmal nach, welche Art und Weise bevorzugt wird.
„Kurz und schmerzlos”, antwortet der Kunde, „Jedenfalls nicht lange und qualvoll.”
Nee, also so kann ich nicht arbeiten.