Alien
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Montag, 1. Oktober 2007

Strike-Bike

Was passiert, wenn ein Betrieb verheuschreckt wird?
Es gibt ein paar Arbeitslose mehr.
Was passiert, wenn die Heuschrecken verschreckt werden?
Eine Betriebsbesetzung und selbstverwaltete Produktion.
Ein anarchistisches Märchen?
Nein, Realität.

Morgen startet die letzte Bestellrunde.


Freitag, 28. September 2007

Langeweile

Was war das noch mal? Früher meinte ich zumindest, dass ich wenigstens mal davon gehört hätte. Nun bin ich mir nicht mehr so sicher.

Dienstag, 25. September 2007

Neue Haarfarbe

Wenn ich mir nicht ständig die Haare rot färben würde, dann könnte ich sicher bald die ersten weißen Haare entdecken, falls ich nicht schon längst welche habe. Mir scheint allerdings, dass sich das momentan in eine ganz andere Farbrichtung entwickelt. Mindestens eine Strähne ist derzeit tiefschwarz. Als wenn nicht schon genug er-, ver-, zerbrochen wäre – jetzt habe ich mir auch noch ein Bein gebrochen. Nun ja, genau genommen habe nicht ich mir selbst ein Bein gebrochen, sondern die Fellmonster haben sich dafür zu verantworten und es ist auch nur eines von den Beinen, die ich nicht ständig bei mir trage. Aber ärgerlich ist es trotzdem. Und mehr als überflüssig. Denn ich habe durchaus anderes zu tun, als Gipsbeine zu gipsen.

So. Schien- und Wadenbein sind erst einmal
wieder notdürftig zusammengeflickt.
Die Feinarbeit erfolgt morgen. Solange wird der Tisch
als OP-Tisch verwendet werden.
Essen kann man auch auf dem Fußboden
am Küchentisch.

Freitag, 21. September 2007

In meinem Alter

Ist das eigentlich positiv oder negativ zu bewerten, wenn ich von Teens geduzt werde?

Dienstag, 18. September 2007

Ausbruch der Herde

Wild stieben sie auseinander in alle Himmelsrichtungen. Auf keinen Pfad achtend, ist die Gefahr des Strauchelns sehr groß. Aber das ist ihnen gleichgültig, solange sie munter immer weiter ziehen. Einige sind zwar etwas vorsichtiger und wägen jeden Schritt ab; auch sie sind allerdings bald kaum noch am Horizont zu erkennen. Etwas verblüfft schaue ich ihnen hinterher und fühle mich zu träge, um ihnen in ihrer Schnelligkeit zu folgen. Es sind einfach zu viele und auch zu viele Wege, die sie einschlagen. Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass ich sie losgeworden wäre, die Gedanken. Das fühlt sich anders an, gedankenlos zu sein, die Gedanken los zu sein.

Mittwoch, 12. September 2007

Haram (حرام‎)

Gummibärchen.

Es ist oft schon im Kleinen kein Zuckerschlecken mit dem Multikulturalismus. Trotzdem muss man ja nicht aufgeben, nur weil es schwierig ist. Ganz egal, um was es nun geht.

Montag, 10. September 2007

Launenhaft

Da freut man sich auf den Herbst, der sich nun doch schon sehr bemerkbar macht. Der Sommer ist jedenfalls vorbei. Aber was ist das denn nun? Gab es schon wieder einen Zeitsprung oder habe ich den Winter komplett verpennt? Das ist doch jetzt reines Aprilwetter. Ein wilder Wechsel zwischen Sonnenschein und Wolkenschauern, die ebenso plötzlich aufhören wie sie beginnen. Irgendwie leidet da noch jemand unter ziemlichen Stimmungsschwankungen. Kommt das Wetter in die Pubertät oder sollte es sich gar um PMS handeln? Dann wird man wohl demnächst damit rechnen müssen, dass es Blut regnen wird. Wundern würde es mich nicht.

„Und der erste Engel blies seine Posaune ...”

Freitag, 7. September 2007

Potentielle Unsterblichkeit

Na, gut. Auf die Immortalität habe ich es gar nicht abgesehen. Das wäre sicher auch sehr anstrengend oder irgendwann einfach nur langweilig. Aber mich Amöben gleich teilen und um ein Vielfaches vorhanden sein, könnte ich derzeit schon sehr gut gebrauchen, um all das zu schaffen, was ich will, möchte, muss.

Montag, 3. September 2007

Köpfe müssen rollen für den Sieg

... und es herrscht Krieg. Als wenn ich es nicht schon mitbekommen hätte, dass ich mich auf dem Schlachtfeld befinde; es hätte keiner weiteren Zeichen bedurft. Die näher kommenden Einschläge kann man gar nicht ignorieren. „Gott mit uns” stand mal auf Koppelschlössern. Aber Gott ist ja längst tot. Es gibt nur noch Goldene Kälber. Und oft haben die BSE.
Sehr fraglich, ob es da überhaupt Sieger geben wird und nicht nur Verlierer. Nun, denn ... ich werde kämpfen. Etwas anderes bleibt mir nicht übrig, mögen die Fronten auch wechseln.

Donnerstag, 30. August 2007

Kiong – Gefährten der Liebe

Nun ist es also so weit – morgen erscheint das neue Album von Sandow. Sehr beziehungslastig. Die Last von Beziehungen.
Im Krieg und in der Liebe sind alle Mittel erlaubt, so sagt man. Auf diesem Album auch. Nicht nur Gott ist ein Bastard.

Die Formeln bilden sich von selbst
Kein Gott der die Linien zieht


Dass ich das so nicht erwartet hätte, kann ich nicht mal schreiben, denn eigentlich habe ich gar keine Vorstellung gehabt, was man nach bald einem Jahrzehnt erwarten könnte; außer vielleicht, dass es nicht nahtlos weiter gehen wird. Es gibt zwar ein paar Reminizenzen an frührere Jahre, manchmal könnte man gar Rammstein zum Vergleich heranziehen (was natürlich ziemlich albern wäre), aber vieles ist doch sehr (ab)geschliffen.

Wir treiben dahin
frei ohne Sinn
das ist der Sinn


Aber, ach ... Pop und Poppen Liebe passen ja irgendwie zusammen. Warum nicht? Und Sandow waren auch schon immer mehr als nur Musik. An ihren Worten sollt ihr sie erkennen. Einmal angefixt, kommt man von Sandow soundso nicht mehr los, mögen die Suchtsymptome über die Jahre hinweg auch unterschiedlich intensiv sein.

Gib mir deine Hand – ich glaube
Gib mir deinen Kuss – ich träume
Gib mir deinen Schrei – ich traue
dieser Welt sonst nicht über den Weg
Ich geb dir meinen Tanz – wir fliegen
Geb dir einen Kranz – wir siegen
Geb dir meinen Glauben – du liest ihn
wie die Bibel von hinten und von vorn
Gib mir auch dein Herz – ich brenne
Gib deine Worte – täglich
Gib mir deinen Schuss – ich kenne
einen Ausgang
aus diesem
Nichts

Dienstag, 28. August 2007

Dompteuse der Unruhe

Wenn man sich immer im Kreis dreht, kommt man keinen Schritt weiter. Es erzeugt nur Schwindel, um so schneller man rotiert. Bis zum Kotzen. Vorwärts bringt einen das aber auch nicht. Genauso wenig wie ein Sprung ins Leere, um der Kreisbahn, dem Bann des Kreisens, zu entkommen. Aus dem Alter ist man raus. Oder war nie in ihm. Es hilft nur, inne zu halten, sich zur Ruhe zu zwingen und alle Sinne zu schärfen. Messerscharf, um neue Wege zu schneiden.

Samstag, 25. August 2007

Viel Hoffnung

Das kleine Monster hat eine neue Leidenschaft. Es ist förmlich besessen davon. Und kostenlos ist die ganze Angelegenheit im Gegensatz zum auswendig Lernen von U-Bahn-Netzplänen auch nicht. Das ganze Taschengeld und alle Ersparnisse werden dafür verwandt. Aber das alles bringt ihm viel Freude.
Schon früh morgens, beim Aufwachen, strahlt es, wenn es seine Neuanschaffungen erblickt. Bald wird es soundso nichts anderes mehr sehen können, denn dann wird das ganze Zimmer restlos mit Pflanzen vollgestellt sein.
Willkommen im Dschungelkabinett.