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Freitag, 11. Januar 2008

Schatten aus der Vergangenheit

Warum hat mein Telefon eigentlich keinen Spamfilter? Nur eine Rufnummeranzeige nützt überhaupt nichts, wenn ich mir keine Telefonnummer merken kann und soundso überhaupt nie auf’s Display schaue. Mein E-Mail-Account ist da schlauer.
Silvester gab es für mich eine unvermutete Begegnung, die aber nur sehr kurz war. Aus den Augen, aus dem Sinn. Dachte ich. Und hakte das Thema damit ab. Nicht ahnend, was sich da in einem Spamordner angesammelt hat. Aber nun habe ich meinen Telefonhörer abgehoben, was man soundso nie tun sollte. Wozu habe ich eigentlich ein Telefon? Überflüssiges Zeugs. Und *schnipp* wird man mal eben so daran erinnert, dass man mal Zeiten hatte, in denen es einem überhaupt nicht gut ging. Da habe ich ja auch noch nicht einmal gebloggt. Es wurde immer wieder mal nachgefragt, auch jetzt noch, warum ich mich überhaupt darauf eingelassen habe. Mir fiel als Antwort nur Selbstaufgabe ein. Die hatte zwar Grenzen, aber vieles war mir einfach schlicht egal. Nur Ablenkung von diesem einen Schmerz, der noch weiter in der Vergangenheit liegt und sich sogar kurzfristig wieder danach in mein Leben bohrte – da war mir alles recht. Also ganz viel, an das man nur mit einem Erschauern zurückdenkt, wenn man dies erst einmal überwunden hat. Ja, diese Zeit liegt so weit in der Vergangenheit, dass sie für mich keine Bedeutung hat. Aber ich weiß sehr gut, dass ich da nicht gerade zimperlich war, wenn es darum ging, anderen ebenfalls Schmerzen zuzufügen. Das wird es wohl sein, ein Bedürfnis nach Wiedergutmachung, die es nicht geben kann, dass ich mich auf ein Gespräch und ein weiteres vis à vis eingelassen habe. Zukunftsorientiert ist das überhaupt nicht. Gerade jetzt, in diesem Jahr, in dem ich einen immensen Drang habe, ganz, ganz viel zu machen. Ganz, ganz viel anders zu machen und vor allem neu zu machen. Das Gefühl von Aufbruchstimmung pulsiert so stark in meinen Adern, dass ich das meine, dass dieses Universum zu klein für mich ist. Und dann dies. Es gibt nicht nur eine Gegenwart, die ich (er)leben möchte. Eine Zukunft, die mir grenzenlos erscheint. Ja, es gibt auch eine Vegangenheit. Und trotzdem bevorzuge ich das Hier und Jetzt.

Rätsel im Dunkeln

Was ist schwarz und gehört nicht in meinen Kleiderschrank?

Donnerstag, 10. Januar 2008

Erziehungsmaßnahme oder Befriedigung des eigenen Suchtverhaltens?

Man hat es oft nicht einfach mit seinem Nachwuchs. Besonders, wenn es um Ordnung geht. Wie oft muss ich dem kleinen Monster sagen, dass es doch bitte alles am besten gleich nach dem Gebrauch wieder zurückstellen soll ...
Auch das Nutella-Glas.

Nun ist es alle.

Dienstag, 8. Januar 2008

Umnachtet

Und es war gegen Mitternacht, da erhob der Vogel seine Stimme. Und er sang ein Lied von Wärme, Liebe und Licht, als wäre es nicht finster und auch so bitterkalt um ihn.

Wie oft mag es genau umgekehrt sein? Dass die Nacht nicht um einen ist wie bei dieser Amsel, sondern in einem. Dass man die Lieder der Nacht singt und überhaupt nicht merkt, dass man gar nicht von tiefster Dunkelheit und Kälte umgeben ist.

Montag, 7. Januar 2008

Kundenabschreckung

„Zwischen den Zeilen steht nichts.
Es gibt nur Wörter Schwarz auf Weiß.”

Wenn ich so etwas im Schaufenster einer Buchhandlung lese, gehe ich dort ganz bestimmt nicht hinein.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Ich könnte deine Mutter sein!

Wieso tangiert Teens so eine Aussage eigentlich überhaupt nicht?

Montag, 31. Dezember 2007

Kick und weg

Einen aufmunternden, lässigen Tritt in den Hintern bekommt dieses Jahr noch von mir. Ich bin soundso schon viel weiter. Wo, weiß ich zwar nicht, aber dass es nichts mit 2007 zu tun hat, dessen bin ich mir gewiss. Das letzte halbe Jahr gab’s reichlich auf die Fresse; an das erste Halbjahr kann ich mich überhaupt nicht erinnern. War da eigentlich irgendetwas? Es gab zwar auch ein paar Nettigkeiten, die allerdings kaum der Rede wert sind. Trotzdem war ich größtenteils fast immer bestens gelaunt und von tiefer Zuversicht erfüllt, dass es mir oft schon fast unheimlich war, vor allem, weil es dafür eigentlich keine Gründe gab. Und mit genau dieser euphorischen Grundstimmung geht es da weiter:

2 0 0 8

Ebenfalls viel Kraft für alles Mögliche und Unmögliche wünsche ich allen für das neue Jahr!

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Huhnempfindlichkeitsei

Was war eigentlich zuerst da? Der Schmerz oder die Sensibilität? Also, kann man erst Schmerz empfinden, weil man sensibel ist oder ist man sensibel, weil man mit dem Schmerz konfrontiert wurde?

Montag, 24. Dezember 2007

Das große Fressen

Bei Beerdigungen lacht man nicht und an Weihnachten streitet man nicht. Oder war es umgekehrt? Egal, wenn die Mägen erst einmal über alle Maßen gefüllt sind, kommt die große Trägheit und verschlingt soundso alles.
Trotz der kollektiven Zwangsvorstellung, was Harmonie betrifft, könnte man es mit Liebe versuchen. Vielleicht sogar nicht nur für die paar Tage. Zumindest etwas Frieden.
Da draußen. Und da drinnen.
In diesem Sinne: allen ein friedliches Weihnachten!

Freitag, 21. Dezember 2007

Grieselige Zeiten

Ein Hauch von Weiß breitet sich aus und mit ihm die Kälte. Die Hände suchen tief vergraben in den Manteltaschen nach etwas Wärme. Die Schritte werden trotzdem langsamer, passen sich dem sanftem Schweben der winzigen Flocken an. Die Eile wird anderen überlassen, nicht nur dem Eichhorn, das hastig eine Nuss davon trägt. Es erwidert nichts auf meinen Gruß. Wenn das Maul gestopft ist, geht das schlecht.
Ach, lass sie doch alle ... alles lassen.
Und nur weiß ...

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Konsequenz

Worte, nichts als leere Worte. Das Handeln ist das, was zählt!

Nur manchmal sollte etwas vielleicht doch nicht so genau genommen werden. Beispielsweise wenn man sagt, dass man etwas zum Kotzen findet ...

Sonntag, 16. Dezember 2007

Selbstlos

Funktionieren und Dabeisein. Bei was auch immer. Hauptsache, nicht bei sich selbst. Aber, aber ... Individualität wird doch so groß geschrieben?
Man muss gar nicht so genau hinsehen, um die Masken, die ganzen Verkleidungen zu erkennen. Nein, auch die wurden in den seltensten Fällen frei und selbst gewählt.
Und dahinter? Wenn man die Maskierung herunterreißt? Kauert da das nackte Selbst? Sind die Masken womöglich schon so festgewachsen, dass es unmöglich scheint, sie zu entfernen? Oder es ist gar nicht der Schmerz, der damit verbunden wäre, der zögern lässt, sondern weil alles noch viel schlimmer ist? Weil nämlich dahinter, hinter den Masken, nur eines sein könnte: gähnende Leere ...

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Для Калиенты

Песня о тревожной молодости: